Das Eligiuslied wird erstaufgeführt

Den Festgottesdienst am Sonntag, 23. Januar, um 10.30 Uhr in St. Eligius hält der Trierer Weihbischof Robert Brahm zum Lukasevangelium.Foto: Bistum Trier
Den Festgottesdienst am Sonntag, 23. Januar, um 10.30 Uhr in St. Eligius hält der Trierer Weihbischof Robert Brahm zum Lukasevangelium.Foto: Bistum Trier - (Bild 1 von 1)

Völklingen / Trier. Mit Festgottesdienst, Vigil und Konzert feiert die neue Pfarrei St. Eligius Völklingen am 22. / 23. Januar ihre Gründung. Zum 1. Januar waren die sieben ehemals eigenständigen Völklinger Pfarreien zu der neuen Pfarrei St. Eligius fusioniert.

„Sei hier zugegen, Licht unseres Lebens“ lautet das Thema der Vigilfeier am Samstag, 22. Januar, um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Eligius. Mit Kerzenlicht und Psalmen beginnt das Gebet, das Pfarrer Dr. Stephan Kessler, Leiter der Kunststation in St. Peter in Köln, leitet.

Den Festgottesdienst am Sonntag, 23. Januar, um 10.30 Uhr in St. Eligius hält der Trierer Weihbischof Robert Brahm zum Lukasevangelium „Gesandt, den Armen das Evangelium zu verkünden“.

In der Messe wird die Gründungsurkunde der Errichtung der Pfarrei verlesen und das zu diesem Anlass getextete Eligiuslied zu einer Melodie von Ralph Vaughan Williams (Gotteslob-Nr. 548) erstaufgeführt. Vigil und Festgottesdienst werden musikalisch gestaltet vom Projektchor unter Leitung von Organist Jonas Mayer. Sofern die pandemische Situation es zulässt, ist die Möglichkeit zu einer coronakonformen Begegnung im Freien geplant.

Den Abschluss der Gründungsfeierlichkeiten bildet am 23. Januar um 16 Uhr ein Konzert in St. Eligius. Die Frauen des „Petit Chœur“ aus Forbach unter Leitung von Thierry Ferré bringen Musik aus Skandinavien zu Gehör. Begleitet werden die Sängerinnen von Victoria Lescalier am Klavier. Passend zum Programm lässt Jonas Mayer Orgel und Trompete erklingen. Der Eintritt des Konzertes ist frei. Um eine Spende wird ­gebeten.

Bislang war jede der sieben Pfarreien – St. Eligius Völklingen, St. Michael Völklingen, St. Antonius von Padua Fenne, Schmerzhafte Mutter Fürstenhausen, St. Paulus Heidstock, St. Konrad Röchlinghöhe und Christkönig Luisenthal – und die jeweils dahinter stehende juristische Person der Kirchengemeinde eigenständig. Durch die Fusion ist aus den sieben Pfarreien eine neue Pfarrei geworden, die vermögensrechtlich und juristisch eine Person ist. Arbeiteten sie bislang nur auf pastoraler Ebene zusammen, bilden sie nun auch finanz- und verwaltungstechnisch eine Einheit. Am 29. und 30. Januar findet in der fusionierten Pfarrei die Wahl des ersten Pfarrgemeinderates statt.

In den Jahren 2022 bis 2026 sollen aus den 887 Pfarreien des Bistums Trier, die größtenteils heute schon vernetzt in Pfarreiengemeinschaften zusammenarbeiten, 172 Pfarreien ­entstehen. red./dos

Eigenen Artikel verfassen Schreiben Sie Ihren eigenen Artikel und veröffentlichen Sie ihn auf wochenspiegelonline.de