Corona-Mission beendet

Dezernentin Aline Klein, Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich, die Leiterin des Gesundheitsamtes Elisabeth Klauck besuchten mit Oberst Matthias Reibold (rechts) im Oktober 2020 die Mitarbeiter des Gesundheitsamts und  Soldaten, die in der Kontaktnachverfolgung arbeiteten (Foto von links). Foto: Landkreis Merzig-Wadern
Dezernentin Aline Klein, Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich, die Leiterin des Gesundheitsamtes Elisabeth Klauck besuchten mit Oberst Matthias Reibold (rechts) im Oktober 2020 die Mitarbeiter des Gesundheitsamts und Soldaten, die in der Kontaktnachverfolgung arbeiteten (Foto von links). Foto: Landkreis Merzig-Wadern - (Bild 1 von 1)

Kreis Merzig-Wadern. Seit Oktober 2020 unterstützt die Bundeswehr das Gesundheitsamt des Landkreises Merzig-Wadern bei der Corona-Bekämpfung. Im vergangenen Jahr waren acht bis zwölf Soldaten dort im Einsatz; in diesem Jahr noch sechs bis acht. Jetzt endete die Amtshilfe der Bundeswehr beim Gesundheitsamt.

In der Vergangenheit beantworteten die Soldaten Fragen zu Corona am Bürgertelefon des Landkreises, arbeiteten in der Teststation oder im Ermittlerteam des Gesundheitsamtes bei der Kontaktnachverfolgung. Die eingesetzten Kräfte der 10. Kompanie des Fallschirmjägerregiments 26 sind in der Kaserne auf der Ell stationiert.

„Die Bundeswehr war uns eine sehr große Hilfe. Nachdem im Sommer 2021 die Unterstützung durch die Bundeswehr ausgelaufen ist, wurde ein erneutes Amtshilfeersuchen im November, als wir im Gesundheitsamt den enormen Anstieg der Fallzahlen nicht ausreichend schnell kompensieren konnten, unkompliziert umgesetzt“, erklärt die Leiterin des Gesundheitsamtes Elisabeth Klauck.

Auch Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich ist dankbar für die Unterstützung der Bundeswehr in Pandemie-Zeiten: „Die enorm hohe Arbeitsbelastung im Gesundheitsamt konnten wir nur mit Unterstützung der Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr meistern.“

Durch die hervorragende und verlässliche Zusammenarbeit in den Hochphasen der Corona-Pandemie sei das Gesundheitsamt handlungsfähig geblieben.

Schlegel-Friedrich: „Ich möchte mich nochmals herzlich bei allen Soldatinnen und Soldaten für ihre Unterstützung bedanken! Ein besonderer Dank gilt auch dem Landeskommando von Kommandeur Oberst Matthias Reibold und dem Kreisverbindungskommando unter der Leitung von Oberstleutnant Florian Truxa.“

Wie sehr das Gesundheitsamt des Landkreises mit seinen Ressourcen gebunden war, zeigen die Zahlen für das Jahr 2021: Insgesamt 16 288 Corona-Vorgänge erfassten und bearbeiteten die Mitarbeiter, 14 800 Quarantäne-Anordnungen wurden geschrieben, rund 15 000 telefonische Kontaktaufnahmen getätigt. Rund 28 300 Anfragen beantwortete das Gesundheitsamt über das Bürgertelefon.

Ebenso führten die Mitarbeiter des Gesundheitsamts 2021 rund 26 000 COVID-19-Testungen durch.

Die Landrätin dankte allen Mitarbeitern im Gesundheitsamt für den besonderen Arbeitseinsatz: „Nur durch den beträchtlichen Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und einer Aufpersonalisierung im Gesundheitsamt konnten alle Aufgaben in der Pandemie-Bekämpfung in unserem Landkreis erfüllt werden“.

Man habe zu spüren bekommen, wie wichtig es sei, leistungsfähige Gesundheitsbehörden zu haben. Auch im Landkreis Merzig-Wadern habe sich die Arbeit des Gesundheitsdienstes erheblich verändert.

Schlegel-Friedrich: „Ich bin stolz auf die hervorragende Leistung meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitsamt, die sich an sieben Tagen in der Woche der Bekämpfung der Corona-Pandemie widmen“.

red./am

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