Bunte musikalische Vielfalt präsentiert

Die Künstler boten an beiden Tagen wie hier im Innenhof der Stadtgalerie ein breit gefächertes Musikprogramm.
Foto: Kossmann
Die Künstler boten an beiden Tagen wie hier im Innenhof der Stadtgalerie ein breit gefächertes Musikprogramm. Foto: Kossmann - (Bild 1 von 1)

Saarbrücken. An unterschiedlichen Spielorten beteiligte sich die Landeshauptstadt wieder am Musikfestival „Fête de la Musique“. Zum Sommeranfang gab es ein breit gefächertes Musikprogramm im Innenhof der Stadtgalerie und an der Musikkuppel im Deutsch-Französischen Garten.

Unter Einhaltung der aktuellen Hygienemaßnahmen waren zahlreiche Künstler mit dabei. Am Samstag traten im Innenhof der Stadtgalerie Daniela Lodani und Mario l’Ange (Flamenco), Duo Solexx (Pop), Gustavo Lepré und Götz Hach (Tango Argentino) und Jeannette Curta (Jazz, Pop, Soul, Latin, Chanson) auf. Am Sonntag im Deutsch-Französischen Garten dann Dos Mas (Jazz, Latin), Eric Maas (Pop/Rock) sowie Diana Balanescu, Hector Zamora und Franco Jaques Havener mit Musik aus Lateinamerika, Spanien, Portugal, Frankreich und Rumänien.

Was 1982 mit der Idee des damaligen französischen Kulturministers Jack Lang, ein paar Stromanschlüssen und viel musikalischem Idealismus in Paris begann, hat sich zu einem globalen und populären Ereignis entwickelt. Inzwischen verbindet die „Fête de la Musique“ Menschen in 540 Städten weltweit, davon 300 in Europa (circa 50 in Deutschland). Seit 2007 nimmt auch Saarbrücken an dem Musikfest teil.

„Alle Acts waren gut besucht und das Wetter hat mitgespielt“, so Christina Tsiakiris, die das Programm seit 2019 organisiert. „Das Publikum war sehr dankbar für das abwechslungsreiche Programm und darüber, Musik und Tanz wieder live erleben zu können. Auch die Künstler freuten sich, endlich wieder vor Menschen auftreten zu können“.

Trotz Hitze am Samstag und etwas Regen zum letzten Konzert am Sonntag ließen sich die Künstler und ihr Publikum die Freude an der Musik nicht nehmen. „Besucher tanzten spontan (emotional aufgelöst) selbst im Regen, was uns als Veranstalter natürlich sehr glücklich stimmt“, so Kanthi Altmeyer vom städtischen Kulturamt.ks

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