„Bevor ich sterbe, möchte ich …“

Die Möglichkeit, ganz unbefangen dem Thema „Sterben“ zu begegnen, nahmen viele an. Die Beschriftungstafeln auf dem Familienfest der AWO füllten sich stetig. Foto: privat
Die Möglichkeit, ganz unbefangen dem Thema „Sterben“ zu begegnen, nahmen viele an. Die Beschriftungstafeln auf dem Familienfest der AWO füllten sich stetig. Foto: privat - (Bild 1 von 1)

Marpingen. Das im September neu gegründete Hospiz- und Palliativnetzwerk des Landkreises St. Wendel blickt auf eine sehr positive Entwicklung der letzten Monate zurück.

Den zehn Gründungsmitgliedern haben sich inzwischen 14 weitere Akteure angeschlossen. Die 2. Netzwerkkonferenz im UTZ St. Wendel im Juni hat die Aufnahme der neuen Partner einstimmig beschlossen.

Der Zusammenschluss besteht aus der Christlichen Hospizhilfe, spezialisierten ambulanten und stationären Pflegediensten und Einrichtungen, Arztpraxen, dem Hospiz Emmaus, dem Marienhausklinikum, dem SAPV Team Wund vielen weiteren Akteuren, die Menschen und deren Angehörige in der letzten Lebensphase beraten und begleiten. Das breite Spektrum der Akteure bietet einen effektiven Austausch im Netzwerk und spiegelt die Vielfalt der Hospiz- und Palliativarbeit wider. Das Hospiz- und Palliativnetzwerk versteht sich als Austauschplattform und Informationsforum für alle an der Versorgung Beteiligten und Interessierten.

Das öffentliche Thematisieren von Sterben, Tod und Trauer sowie das Sichtbarmachen des lokalen Angebots sind die übergreifenden Ziele des Netzwerks. So präsentierten sich die Akteure erstmalig auf dem Familienfest der AWO in Marpingen mit der Aktion „Bevor ich sterbe, möchte ich …“, um Besuchern den Austausch zum Thema „Sterben“ zu ermöglichen. Die Aktion wurde sehr gut angenommen und die Beschriftungstafeln füllten sich stetig. Die Möglichkeit, ganz unbefangen dem Thema „Sterben“ zu begegnen, nahmen viele gerne an. Bis zum Jahresende sind weitere Aktionen und die Umsetzung verschiedener Maßnahmen geplant.

Das Palliativnetzwerk steht grundsätzlich weiteren Personen und Einrichtungen im Landkreis St. Wendel offen, die an der Begleitung und Versorgung unheilbar schwer erkrankter Menschen beteiligt sind und sich für das körperliche und seelische Wohl einsetzen.

Interessenten können sich bei der Netzwerkkoordinatorin Katja Recktenwald, Koordination@hospiz-palliativnetzwerk-wnd.de melden . red./hr

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