Bergkapelle verjüngt Vorstandsteam

Der neue Vorstand der Bergkapelle St. Ingbert: vordere Reihe (von links): Maike Weißenauer, Lea Freudenreich, Matthias Weißenauer, Carolin Stauner, Alina Schönecker, hintere Reihe (von links): Kathrin Hary, Margit Buck, Klaus Buck, Cäcilie Klingler, Dr. Holger Carstensen, Reinhard Huy, Andrea Kihm, Lukas Morlo, Petra Jung. Foto: Bergkapelle
Der neue Vorstand der Bergkapelle St. Ingbert: vordere Reihe (von links): Maike Weißenauer, Lea Freudenreich, Matthias Weißenauer, Carolin Stauner, Alina Schönecker, hintere Reihe (von links): Kathrin Hary, Margit Buck, Klaus Buck, Cäcilie Klingler, Dr. Holger Carstensen, Reinhard Huy, Andrea Kihm, Lukas Morlo, Petra Jung. Foto: Bergkapelle - (Bild 1 von 1)

St. Ingbert. Die Bergkapelle St. Ingbert blickte in ihrer Mitgliederversammlung auf gleich zwei ungewöhnliche Jahre zurück. Zum ersten Mal in ihrer über 180-jährigen Geschichte musste der Probebetrieb im März 2020 eingestellt werden. Seit dieser Zeit fand keine der geplanten Veranstaltungen statt. Der 1. Vorsitzende Reinhard Huy verschaffte den Anwesenden Mitgliedern zunächst einmal einen Überblick über alle Projekte, die derzeit von der Bergkapelle betreut werden. Bei dem Erfolgsprojekt „Klangmäuse“ (Leitung Jessica Weißenauer) kam in den beiden letzten Jahren lediglich ein Eltern-Kind-Kurs mit ca. zehn Kindern zu Stande. Für dieses Jahr sind bereits mehrere Kurse in der Planung. Die Projekte „Flötenkurse“ und „Musikalische Früherziehung“ (Zusammenarbeit mit dem Saarländischen Kultusministerium, dem Bund Saarländischer Musikvereine, drei St. Ingberter Grundschulen und der Bergkapelle) sind 2020 und 2021 komplett entfallen. Die Kurse sind jetzt für das Schuljahr 2022/23 wieder neu beantragt worden. Das seit 2012 bestehende Projekt der Bläserklassen in der Albert-Weisgerber Schule (Leitung Walfried Berger) hingegen hat sich sehr gut entwickelt. Trotz Pandemie konnten 29 Kinder in den 3. Klassen neu hinzugewonnen werden. In der Bläserklasse 4 spielen derzeit 17 Kinder ein Musikinstrument.

Das Nachwuchsorchester unter Dirigentin Jessica Weißenauer hat jetzt seinen Spielbetrieb wiederaufgenommen. Derzeit bereiten sich die 24 Kinder und Jugendlichen auf ihr großes Sommerkonzert am 9. Juli vor. Das Große Orchester der Bergkapelle unter seinem Chefdirigenten Matthias Weißenauer ist derzeit mit 74 Musikern besetzt. Die Fahnenabordnung verfügt über sieben Personen.

Der Verein Bergkapelle St. Ingbert zählt derzeit 134 aktive und 152 passive Mitglieder. Kapellmeister Matthias Weißenauer betonte, man habe in den letzten beiden Jahren enorme Pionierarbeit geleistet und es mit Kreativität und Spontaneität geschafft, in den kurzen Zeiträumen zwischen den Lockdown-Phasen mehrere auch überregional viel beachtete Veranstaltungen auf die Beine zu stellen, so z. B. die beiden Open-Air-Konzerte „Tribüne statt Bühne“.

Kathrin Hary neue

2. Vorsitzende

Kathrin Hary wurde von der Mitgliederversammlung als 2. Vorsitzende des Vereins gewählt. Damit ist sie die erste Frau in diesem Amt seit der Gründung des Vereins im Jahr 1961. Das Amt der Schriftführerin übt sie weiterhin aus. In ihrem Amt bestätigt wurden Reinhard Huy (1. Vorsitzender), Margit Buck (Schatzmeister), Dr. Holger Carstensen (Mitgliederverwaltung), Lukas Morlo (Organisationsleiter), Petra Jung (Presse) und Klaus Buck (Beisitzer).

Als zusätzliche Beisitzer wurden Maike Weißenauer, Andrea Kihm und Cäcilie Klingler gewählt.

Weiterhin gehören dem Vorstand Kapellmeister Matthias Weißenauer, Korpsführerin Carolin Stauner sowie die Jugendwartinnen Lea Freudenreich und Alina Schönecker an.

Abschließend ehrte der Vorstand Margot und Peter Boecker, Holger Hansen, Elke und Ludwig Hock für ihre 25-jährige passive Mitgliedschaft sowie Elfriede Blaumeiser für 40-jährige passive Mitgliedschaft.

Unter den aktiven Mitgliedern wurden Emanuel Aquilotti, Dieter Hahn, Petra Jung, Sabine Jung, Julia Leinhäuser, Mathias Leinhäuser, Roland Roschy, Eric Ruffing und Patricia Wiesmeier für 10 Jahre, Margit Buck und Albert Dettenhofer für 20 Jahre sowie Reinhard Huy für 30 Jahr Mitgliedschaft geehrt. red./jj

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