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Baubeginn ist im Frühjahr 2026

Bildunterschrift: Thomas Diederichs, Leiter Abteilung Verkehr, Markus Schmitt, Beigeordneter der Stadt St. Ingbert, Christian Fettig, Leiter EBA und Anna Nerkowski, Mitarbeiterin EBA erläutern den Plan.Foto: Florian Jung
Thomas Diederichs, Leiter Abteilung Verkehr, Markus Schmitt, Beigeordneter der Stadt St. Ingbert, Christian Fettig, Leiter EBA und Anna Nerkowski, Mitarbeiterin EBA erläutern den Plan.Foto: Florian Jung - (Bild 1 von 1)

St. Ingbert. Die Stadt St. Ingbert plant im kommenden Jahr die Sanierung eines Teilabschnitts der Rohrbachverrohrung im Bereich der Gustav-Clauss-Anlage. Ziel der Maßnahme ist es, die Funktionsfähigkeit der Entwässerungsanlage dauerhaft sicherzustellen und mögliche Schäden durch den schlechten baulichen Zustand der bestehenden Verrohrung zu vermeiden. Der betroffene Abschnitt erstreckt sich zwischen dem Mündungspunkt des Bachs in die bestehende Verrohrung und der Straße „Theodor-Heuss-Platz“. Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2026 vorgesehen, die Arbeiten werden voraussichtlich rund fünf Monate ­dauern.

Bereits ab November beginnen vorbereitende Arbeiten, um die eigentliche Sanierung vorzubereiten. Dazu zählen tiefbautechnische Aufgrabungen im Bereich der Otto-Toussaint-Straße und des Theodor-Heuss-Platzes zur Untersuchung des Baugrundes und der Gebäudegründungen. Aus Sicherheitsgründen müssen zudem die Zufahrten zu den Gebäuden Otto-Toussaint-Straße 4 sowie Theodor-Heuss-Platz 16 und 18 gesperrt werden. Das Parken in der Tiefgarage und auf den unmittelbar angrenzenden Flächen ist während dieser Zeit nicht möglich. Darüber hinaus werden Baumfällarbeiten im Bereich der angrenzenden Grünflächen durchgeführt, um die Arbeiten an der Bachverrohrung zu ermöglichen.

Während der Bauphase kann es zu Beeinträchtigungen im Straßenverkehr und im Zugang zu den angrenzenden Grundstücken kommen. Die Stadtverwaltung bittet alle Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für diese unvermeidbaren Einschränkungen. Die Zufahrt für Rettungsdienste bleibt selbstverständlich jederzeit gewährleistet.

„Die Sanierung der Rohrbachverrohrung ist eine notwendige Investition in die Sicherheit und Funktionsfähigkeit unserer städtischen Infrastruktur“, erklärt Markus Schmitt, Beigeordneter der Stadt St. Ingbert. „Mit dieser Maßnahme schaffen wir zugleich die Grundlage für die weitere städtebauliche Entwicklung im Umfeld der Gustav-Clauss-Anlage.“ Auch Christian Fettig, Leiter des Eigenbetriebs Abwasser (EBA), betont die Bedeutung des Projekts: „Die vorhandene Verrohrung weist an mehreren Stellen erhebliche Schäden auf. Die Standsicherheit der vorhandenen Betondecke ist nicht mehr gegeben. Eine Sanierung ist daher dringend erforderlich, um die Leistungsfähigkeit der Rohrbachverrohrung zu erhalten und den Schutz vor möglichen Folgeschäden sicherzustellen.“

Im Anschluss an die Sanierung ist im Bereich des ehemaligen Hallenbades der Bau des geplanten Biosphärenhotels durch einen privaten Investor vorgesehen. Beide Projekte werden zeitlich aufeinander abgestimmt, um Überschneidungen möglichst zu vermeiden. Sollte es zu Beeinträchtigungen kommen, wird die Stadtverwaltung informieren. Mit der Sanierung der Rohrbachverrohrung in der Gustav-Clauss-Anlage leistet St. Ingbert einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung, zum Schutz der Infrastruktur und zur Verbesserung der Lebensqualität im Stadtzentrum.red./wj

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