Ausstellung „Gurs 1940“ im Stadtarchiv

Homburg. Im Stadtarchiv Homburg, Kaiserstraße 41, ist vom 8. April bis zum 16. Juli die Ausstellung „Gurs 1940“ zu sehen. Sie erzählt von der Verschleppung der jüdischen Bevölkerung aus Baden und aus Teilen des heutigen Rheinland-Pfalz und des Saarlands nach Südfrankreich. Auf 29 Tafeln wird gezeigt, wie die Jüdinnen und Juden vertrieben wurden, wie die örtliche Bevölkerung sich verhielt, was die Deportierten in Südfrankreich erwartete und wie die Verbrechen in der Nachkriegszeit aufgearbeitet wurden.

Im Stadtarchiv Homburg können die 29 Tafeln zu folgenden Öffnungszeiten besichtigt werden: ohne Voranmeldung mittwochs von 14 bis 18 Uhr und donnerstags von 9 bis 13 Uhr; nach Voranmeldung über Tel. (0 68 41) 99 46 25 oder E-Mail stadtarchiv@homburg.de von Montag bis Donnerstag von 9 bis 17 Uhr und freitags von 9 bis 14 Uhr. Es wird um Verständnis gebeten, dass der Besuch der Ausstellung nur unter Einhaltung der aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen möglich ist.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden sich auf www.gurs1940.de sowie auf der Internetseite der Landeszentrale für politische Bildung des Saarlandes unter gurs.saarland.red./tt

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