Auf der Straße des Friedens

St. Wendel. Im Sinne der Völkerverständigung haben Künstler Skulpturen im öffentlichen Raum geschaffen. Sie stehen und verbinden auf einer Strecke von 4000 Kilometern von Westen nach Osten die Küste der Normandie mit Moskau. Von Norden nach Süden verläuft eine 1500 Kilometer lange Strecke von Amsterdam bis zu den Pyrenäen.

Die Grundidee einer „Völker verbindenden“ Skulpturenstraße stammt von dem deutsch-jüdischen Künstler Otto Freundlich, der den Zweiten Weltkrieg nicht überlebte. In Gedenken an Otto Freundlich erklärte der aus St. Wendel stammende Bildhauer Leo Kornbrust 1979 die von ihm zuvor initiierte Straße der Skulpturen St. Wendel symbolisch zur Teilstrecke der europäischen Skulpturenstraße.

Inzwischen ist ein internationales Netzwerk von Kunstprojekten und Friedensinitiativen entstanden und es stehen fast 600 Skulpturen entlang der beiden Strecken.

Am Mittwoch, 19. Juni, um 16 Uhr, startet an der „Pyramide“ von Leo Kornbrust und Felicitas Frischmuth in St. Wendel am Fruchtmarkt eine Führung mit Gästeführerin Petra Klotz. Die Skulptur markiert den Startpunkt der Europäischen Straße des Friedens, im Sinne von Otto Freundlich als einer Straße des Friedens und der Völkerverständigung.

Der Teilnahmebeitrag beträgt 5 Euro und wird vor Ort eingesammelt. Eine Anmeldung bei der Evangelischen Akademie im Saarland ist erforderlich unter buero@eva-a.de oder Tel. (06821)7902913. red./hr

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