Arbeiten am Polizeizentrum gehen voran

Von links Klaus Bouillon, Landespolizeipräsident Norbert Rupp und Ralf Stoll, Leiter der Abteilung D (Polizeiangelegenheiten und Bevölkerungsschutz) im Innenministerium. Foto: MIBS
Von links Klaus Bouillon, Landespolizeipräsident Norbert Rupp und Ralf Stoll, Leiter der Abteilung D (Polizeiangelegenheiten und Bevölkerungsschutz) im Innenministerium. Foto: MIBS - (Bild 1 von 1)

Kirkel. Die Bauarbeiten am Polizeizentrum Guy Lachmann (PZGL) in Kirkel laufen auf Hochtouren. Die Ausstattung der Werkstatt im Neubau mit neuem, hochmodernem technischen Equipment ist abgeschlossen. Grund genug für Klaus Bouillon, noch im Amt des Innenministers die Baustelle zu besuchen.

„Wir schaffen hier in Kirkel ein modernes Polizeizentrum, in welches das Land rund 28 Millionen Euro nachhaltig investiert und das für bis zu 550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konzipiert wurde“, sagte Bouillon bei der Begehung.

Das PZGL ist die zweite große Investitionsmaßnahme neben dem Neubau der PI Saarbücken-Stadt. Durch den Umbau des Bestandsgebäudes und den Neubau eines komplexen Hallen- und Gebäudetrakts entsteht in Kirkel eine Nutzfläche von etwa 20 000 m² zur Unterbringung einer Vielzahl von Führungs- und Einsatzmitteln.

Die bauliche Ertüchtigung der ehemaligen Praktiker Zentrale wird seit 2018 von der Landesentwicklungsgesellschaft geplant und umgesetzt.

Der Bestandsbau wird zur Unterbringung von neun Dienststellen, z.B. der Bereitschaftspolizei und Verkehrspolizei, durch Umbau in eine bedarfsgerechte Raumstruktur mit Büroräumen, Lehrsälen und eines neuen Trainings- und Fitnessbereichs mit Sanitäranlagen sowie durch Erneuerung der Haustechnik und der IT-In­frastruktur hergerichtet. Die Ausbauarbeiten sind noch in vollem Gange, die ersten Bereiche stehen unmittelbar vor der Fertigstellung.

In einem Neubaukomplex werden Fahrzeughallen für Pkw, Kleintransporter und Spezialfahrzeuge (Lkw und Anhänger) sowie eine Kfz-Werkstatt mit Lkw- und Prüfhalle und Funktionsräumen für die Werkstatt­angehörigen und die Diensthundestaffel abgebildet. Insgesamt werden etwa 150 Fahrzeuge dort taktisch und funktional untergebracht sein. An diesen Komplex schließt sich nach Norden hin eine moderne Zwingeranlage für rund 20 Diensthunde an.

Die Kfz-Werkstatt für Polizeifahrzeuge wurde nach modernsten Standards der Technik und des Arbeitsschutzes ausgestattet. In Kirkel wird zukünftig der gesamte Fuhrpark der Polizei gewartet. Die hierzu erforderlichen technischen Einbauten wurden in den Bauverlauf integriert und sind abgeschlossen. Demnach sind die Montagehallen mit Hebebühnen und einer Krananlage für Großfahrzeuge ausgestattet. Die Prüfhalle ist mit einem Bremsprüfstand, Scheinwerfereinstellplatz u.a. zur Fertigung von Gutachten ertüchtigt. Darüber hinaus wurden Einbauten zur Einrichtung der Sondersignalanlagen vorgenommen. Modernste Abgasabsauganlagen sorgen für einen bestmöglichen Arbeitsschutz.

Die Fertigstellung von Bestands- und Neubau mit Übergabe an das Landespolizeipräsidium ist für Mitte des Jahres geplant.red./tt

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