Amazonen des RFV Zeiskam sahnten ab

Topfit präsentierte Anne Oberle (RFV ZWeibrücken) ihren 19-jährigen Hannoveraner Crunchip. Foto: v. Waldow
Topfit präsentierte Anne Oberle (RFV ZWeibrücken) ihren 19-jährigen Hannoveraner Crunchip. Foto: v. Waldow - (Bild 1 von 1)

Zweibrücken. Nach dem gelungenen Dressurturnier war das Landgestüt tags darauf ganz in der Hand der Springreiter. Die erste Startglocke ertönte in der Früh um 8 Uhr, gegen 19 Uhr gab sie den Start frei für das letzte Reiter-Pferdepaar. Platzten in den unteren Klassen die Starterfelder fast aus allen Nähten, so dass die Prüfungen jeweils in zwei Abteilungen platziert wurden, maßen sich in der schweren Klasse S* lediglich 19 Reiter-Pferde-Paare.

Spannender Pferdesport

auf dem Landgestüt

Doch auch sie sorgten für spannenden Pferdesport. Am Ende waren es die beiden Amazonen des RFV Zeiskam, die die Nüstern vorne behielt. Beherzt hatte Samantha Theis mit ihrem 13-jährigen Zweibrücker Wallach Uno Momento eine schnelle Zeit von 68,22 Sekunden über den elf Hindernissen mit 13 Sprüngen vorgelegt. Nur wenige Ritte später gelang es Vereinskameradin Rebecca Studenbroddt mit ihrem erfahrenen Andolux Verte, das Paar zu unterbieten. Eine Zeit, die Lokalmatadorin Anne Oberle vom RFV Zweibrücken noch einmal toppte.

Doch der Amazone vom Rechentalerhof und ihrem trotz seiner 19 Lebensjahre topfit und leistungshungrig auftretenden Hannoveraner Wallach Crunchip unterlief ein Abwurf am dritten Hindernis. Mit 67,19 Sekunden war das Paar Schnellstes in der Prüfung und damit auch schnellstes mit vier Strafpunkten, was bei lediglich vier Nullrunden Rang fünf in der Platzierung bedeutete. Der Bronzerang ging mit gut fünf Sekunden Rückstand an den für den Club Hippique startenden Iren Alan Kelly und seine neunjährige Holländer-Schimmelstute Moonlight.

Eine Stange riss auf S-Niveau auch Wolfgang Schmidt mit seinem Erfolgspferd Chilli Pepper. Der erfolgreiche Springreiter der RSG Barbarossa Kaiserslautern hatte dafür in der mittelschweren Klasse mit seinen beiden Pferden Chiquita und Capuano gleich einen Doppelsieg hingelegt. Über den einzigen Lokal-Sieg freute sich Jule Maria Feld.

Die Pfalzmeisterin des RSV Käshofen gewann mit ihrem 14-jährigen in den Niederlanden gezogenen Schimmelwallach Chacomo die zweite Abteilung im L-Springen. Vereinskamerad Karsten Schäfer platzierte sich mit den selbst gezogenen Pferden gleich mehrfach auf L- und M*-Niveau. In der A**-Klasse zeigten sich allerdings die Auswirkungen der Corona-Blockaden: Von den über 80 Startern erreichten mehr als zehn Paare nicht die Ziellinie. Anders jedoch Markus Schwender mit Latino und Lena Guterl mit Angel‘S Kiss. Die beiden Reiter des RSC Walshausen ritten fehlerfrei in die Schleifenränge.

Info: www.turnierservice-holzer.de cvw

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