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ADFC-Lichterfahrt

Saarland. Wenn die Tage kürzer und die Nächte länger werden, setzt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club ein strahlendes Zeichen: Unter dem Motto „Sehen und gesehen werden“ lädt der ADFC am Freitag, 21. November, zur ADFC-Lichterfahrt ein. In Saarbrücken, Saarlouis und Homburg machen Menschen auf leuchtend geschmückten Fahrrädern auf die Bedeutung von Sichtbarkeit und gegenseitiger Rücksichtnahme im Straßenverkehr aufmerksam.

„Gerade in der dunklen Jahreszeit steigt das Unfallrisiko deutlich“, sagt Stephanie Noll, Landesgeschäftsführerin des ADFC Saar. „Mit der Lichterfahrt wollen wir Rad- und Autofahrende gleichermaßen sensibilisieren – für mehr Aufmerksamkeit, Rücksicht und ein sicheres Miteinander auf unseren Straßen.“ Die Aktion versteht sich als bunte, friedliche Demonstration und lädt Menschen aller Altersgruppen ein, gemeinsam durch die Städte zu radeln. Mit Lichterketten, Lampen und reflektierender Ausstattung machen die Teilnehmenden deutlich: Gute Beleuchtung rettet Leben – und wer leuchtet, wird gesehen. Neben dem Appell an Radfahrer, auf funktionierende Beleuchtung zu achten, richtet sich die Lichterfahrt auch an Autofahrer. Sie sollen durch angepasste Geschwindigkeit und erhöhte Aufmerksamkeit dazu beitragen, dass alle sicher nach Hause kommen. Zugleich nutzt der ADFC Saar die Aktion, um auf notwendige Verbesserungen der Radverkehrsinfrastruktur hinzuweisen. „Sichtbarkeit ist nicht nur eine Frage von Licht und Reflektoren, sondern auch von sicheren und gut beleuchteten Radwegen“, so Thomas Fläschner und Ute Kirchhoff, Landesvorsitzende des ADFC weiter.

Termine und Treffpunkte

Saarbrücken: Landwehrplatz, Warm-up ab 17.30 Uhr mit Radler-Punsch, Start um 18 Uhr

Saarlouis: 18 Uhr, ADFC-Geschäftsstelle, Luxemburger Ring 8

Homburg: 18 Uhr, Christian-Weber-Platz

Alle Teilnehmer sind eingeladen, ihre Fahrräder kreativ mit Lichtern, Reflektoren und Deko zu gestalten.

Infos bei der Landesgeschäftsstelle, E-Mail info@adfc-saar.de , Tel. (0681) - 450 98. red./jj

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