900 Sportabzeichen abgelegt

Bei der Preisübergabe (von links): Thomas Klein, Kim Neu, Robert Steinmeier (KSK), Uwe Bourgeois (KSK), Ann-Cathrine Klein, Birgit Gratz-Hilt, Beate Klein, Kerstin Dandl, Benjamin Kirsch und LC-Schatzmeister Hans-Peter Schramm. 
Foto: Michael Schönberger/KSK
Bei der Preisübergabe (von links): Thomas Klein, Kim Neu, Robert Steinmeier (KSK), Uwe Bourgeois (KSK), Ann-Cathrine Klein, Birgit Gratz-Hilt, Beate Klein, Kerstin Dandl, Benjamin Kirsch und LC-Schatzmeister Hans-Peter Schramm. Foto: Michael Schönberger/KSK - (Bild 1 von 1)

Rehlingen-Siersburg. Rund 900 Kinder und Jugendliche haben Schülertrainerin Ann-Cathrine Klein und ihre Mitstreiterinnen vom LC Rehlingen in den vergangenen drei Jahren zum Sportabzeichen gebracht. Gerade in den Corona-Jahren 2020 und 2021 war das nicht einfach: „Wir mussten uns einiges einfallen lassen, sind beispielsweise mehr nach draußen gegangen und mussten auch sonst mit einigen Einschränkungen klarkommen. Dennoch waren alle mit viel Begeisterung dabei“, so Klein rückblickend über die Zeit, die vielen Sportvereinen Probleme bereitet hat.

Davon ist heute nichts mehr zu spüren. „Es ist fast alles wieder so wie früher“, sagt Klein. Was sicherlich damit zu tun hat, dass man sich beim LC Rehlingen sehr darum bemüht hat, nichts abreißen zu lassen. Und was den Zuspruch der Kinder betrifft, so liegt es vielleicht auch daran, dass Ann-Cathrine Klein mit Kindern besonders gut kann.

Beruflich ist sie als Sonderpädagogin an der Johann-Hinrich-Wichern-Schule in Saarlouis tätig, einer Förderschule für soziale Entwicklung. Und wer bringt schon wie an diesem Tag 40 Kinder auf die Beine, um gemeinsam mit ihnen eine Auszeichnung mit Urkunde und 3 000 Euro Preisgeld entgegenzunehmen?

Letztere gab es für die Teilnahme am Sportabzeichen-Wettbewerb der Sparkassen 2022 im Themenschwerpunkt Inklusion. Klein und ihre Mitstreiterinnen hatten dabei auch Menschen mit Behinderungen zum Sportabzeichen geführt. Es war schon das dritte Mal, dass man am Sparkassen-Wettbewerb teilgenommen hatte: 2020 gab es ein Preisgeld von 1 000 Euro, 2021 dann 2 000 Euro.

„Wir können die nette Tradition gerne fortführen“, schmunzelte Vorsitzender Thomas Klein bei der Entgegennahme des Preises aus der Hand von KSK-Vorstandsmitglied Uwe Bourgeois und Benjamin Kirsch vom Sparkassenverband. red./jb

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