80 Studenten aus vier Nationen

Zweibrücken. Auch in diesem Jahr fand die alljährliche International Business Week (IBW) am Campus Zweibrücken der Hochschule Kaiserslautern statt, coronabedingt wie im Vorjahr nochmals in digitaler Form. Durch diese Veranstaltungsform ergaben sich allerdings auch im Hinblick auf den Teilnehmerkreis ganz neue Möglichkeiten, was sich nicht zuletzt in der besonders hohen Teilnehmerzahl widerspiegelt. Insgesamt nahmen ca. 80 Studierende von sechs Hochschulen und aus vier Nationen an dieser Veranstaltung teil. Die IBW bietet den Teilnehmern ein geeignetes Umfeld für einen internationalen Austausch und gemeinsames Lernen. Die Gaststudierenden und die Studierenden der Zweibrücker Studiengänge Finanzdienstleistungen und International Business Administration bilden während der IBW gemischte Teams und arbeiten gemeinsam an einem Planspiel – Arbeitssprache dabei ist natürlich Englisch. Beim Planspiel schlüpfen die Studierenden in die Rolle des Vorstands eines Industrieunternehmens und treffen Entscheidungen in Bereichen wie Marketing, Produktion, Personal und Finanzen.

Arbeitssprache Englisch

„Hierbei ist es sowohl für die Teilnehmenden als auch für die betreuenden Dozenten immer wieder interessant, mit welch unterschiedlichen Herangehensweisen sich die verschiedenen Nationalitäten der Fragestellung und deren Lösung nähern“, erwähnt Prof. Dr. Christian Armbruster vom Zweibrücker Fachbereich Betriebswirtschaft einen wichtigen Aspekt der von ihm organisierten Veranstaltung. „Neben dem Erwerb von Management-Knowhow werden durch die Zusammenarbeit von Studierenden unterschiedlicher Nationalitäten insbesondere auch deren interkulturelle Kompetenzen entwickelt und anspruchsvolle und komplexe betriebswirtschaftliche Sachverhalte und Lösungsstrategien sehr praxisnah angewendet und trainiert,“ so Armbruster weiter. Was bei einer reinen Online-Veranstaltung natürlich ein wenig fehlt, ist ein geeignetes Rahmenprogramm, das den fachlichen Austausch speziell nach den Arbeitsrunden stimmig ergänzt und selbstverständlich auch das persönliche Kennenlernen zusätzlich fördert. „Im nächsten Jahr hoffen wir deshalb, die IBW mit unseren internationalen Gästen wieder in Präsenz oder auch hybrid durchführen zu können und ihnen dabei auch beispielsweise die kulturellen und kulinarischen Höhepunkte unserer Region näher bringen zu können“, wirft Armbruster bereits einen Ausblick auf die International Business Week 2023. red./jj

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