7 500 Euro für die Völklinger Tafel gespendet

Freuten sich über neue Schürzen und Westen: Ehrenamtliche der Völklinger Tafel mit Juliane Wernet von Saarstahl, Tafelkoordinator Reiner Daschmann und Stefan Gebhardt, Diakonie Saar. Foto: Saarstahl AG
Freuten sich über neue Schürzen und Westen: Ehrenamtliche der Völklinger Tafel mit Juliane Wernet von Saarstahl, Tafelkoordinator Reiner Daschmann und Stefan Gebhardt, Diakonie Saar. Foto: Saarstahl AG - (Bild 1 von 1)

Völklingen. Die Saarstahl AG unterstützt die Tafel Völklingen regelmäßig und spendete jetzt 7 500 Euro. Von einem Teil des Geldes schaffte die Diakonie Saar als Träger der Tafel Softshell-Westen und Schürzen für die über 30 Ehrenamtlichen an und packte Nikolaustüten für die Kundinnen und Kunden. Der Restbetrag fließt in die Unterhaltung des Tafelbetriebs und in haltbare Lebensmittel, die von Supermärkten nur in kleinem Umfang abgegeben werden.

„Die Tafel ist auf Spenden angewiesen“, erklärte Stefan Gebhardt, Abteilungsleiter der Fachabteilung Offene Soziale Arbeit, bei dem Besuch von Saarstahl. Dabei gehe es nicht allein um Lebensmittel und Zeitspenden der Ehrenamtlichen, die Tafel sei auch von gestiegenen Sprit- und Energiekosten betroffen.

„Mit Ihrer Spende können wir sowohl die ehrenamtlich Tätigen als auch die Tafelkundinnen und -kunden vielfältig unterstützen. Und wir können den Betrieb aufrechterhalten. Das ist großartig!“, bedankte sich Gebhardt herzlich bei Saarstahl.

Die Völklinger Tafel versorgt derzeit jeden Monat rund 1 200 Menschen mit geringem Einkommen mit gespendeten Lebensmitteln. Neben der Unterstützung durch die Tafel versucht der Träger, die Diakonie Saar, den Bedürftigen in Völklingen „nachhaltig zu helfen“, und hält im Haus der Diakonie ein breites Unterstützungsangebot vor, von der Sozial- und Schuldnerberatung bis zur Wohnungslosenhilfe.

Die Tafel Völklingen ist dienstags und freitags geöffnet. Derzeit besteht bei der Tafel weiterhin ein Aufnahmestopp, da die Kapazitäten bei der Lebensmittelausgabe erreicht sind. „Die hohe Nachfrage ist eine Mahnung, dass Armut in Deutschland kein Randproblem ist. Auch in unserer Sozialberatung spüren wir, dass immer mehr Menschen finanziell mit dem Rücken zur Wand stehen“, mahnt Gebhardt.red./tt

  • Jetzt teilen:

Eigenen Artikel verfassen Schreiben Sie Ihren eigenen Artikel und veröffentlichen Sie ihn auf wochenspiegelonline.de