Saarbrücken. Seit 1976 engagiert sich die Naturlandstiftung Saar für den Schutz und die Entwicklung der saarländischen Natur. Als älteste Naturschutzstiftung Deutschlands blickt sie damit auf 50 Jahre Naturschutzarbeit zurück. Gefeiert wird das Jubiläum am Sonntag, 6. September, von 13 bis 19 Uhr mit einem Familienfest am Forsthaus Neuhaus. Das Jubiläumsjahr steht zugleich für einen Neuanfang: Aus der Naturlandstiftung Saar wird die Saarländische Naturlandstiftung als öffentlich-rechtliche Stiftung. In den vergangenen fünf Jahrzehnten hat die Stiftung zahlreiche Projekte im Natur-, Arten- und Landschaftsschutz umgesetzt. Als Trägerin der Naturwacht Saarland engagiert sie sich zudem für Umweltbildung und dafür, Menschen für die heimische Natur zu begeistern.
Nach der Eröffnung um 13 Uhr durch den Vorstandsvorsitzenden und Umwelt-Staatssekretär Sebastian Thul, gemeinsam mit Umweltministerin Petra Berg und Kurator Roland Krämer können die Besucher das Gelände rund um das Forsthaus Neuhaus frei erkunden. Entlang des rund einen Kilometer langen Wegs der Liebenden informieren zahlreiche Partner über ihre Arbeit und laden zu Mitmachaktionen ein. Schafe sind vor Ort zu erleben, regionale Aussteller präsentieren nachhaltige Produkte und Handwerkskunst. Die Ranger der Naturwacht Saarland bieten Führungen und weitere Naturerlebnisse an. Auf der Wiese hinter der Scheune Neuhaus sorgen regionale Partner für ein vielfältiges kulinarisches Angebot.
Jubiläumsfest als offenes Naturerlebnis
In der Scheune lädt der Förderverein Quierschieder Bäder zu einem Kuchenbuffet ein. Auch die Geschichte und die aktuelle Arbeit der Stiftung werden beim Fest sichtbar: Im Waldinformationszentrum geben historische Fotos und Ausstellungsstücke Einblicke in 50 Jahre Naturschutzarbeit. Mitmachangebote und Laufkarten laden dazu ein, die Stände zu erkunden. Wer Stempel sammelt, kann die Laufkarte später gegen eine Belohnung eintauschen.„50 Jahre Naturschutzarbeit sind ein Anlass, auf das Erreichte zurückzublicken. Vor allem aber, gemeinsam nach vorne zu schauen. Die Herausforderungen für Natur und Landschaft bleiben groß“, sagt Roland Krämer, Kurator der Stiftung.
Aufgrund der begrenzten Parkmöglichkeiten wird eine Anreise mit dem ÖPNV empfohlen. Zwischen der Saarbahn-Haltestelle Riegelsberg Süd und dem Forsthaus Neuhaus verkehrt im 30-Minuten-Takt ein kostenloser Shuttlebus. Als Dankeschön erhalten die Fahrgäste einen Wertgutschein für das Fest. Das Parken an der L259 ist nicht erlaubt. Info: www.nls-saar.de. red./jj




