10. Rock Wall in Saarlouis

Wellbad wurde als Ersatz für den Headliner des 10. Rock Wall, Henrik Freischlader, verpflichtet. Foto: Detlef Overmann
Wellbad wurde als Ersatz für den Headliner des 10. Rock Wall, Henrik Freischlader, verpflichtet. Foto: Detlef Overmann - (Bild 1 von 1)

Saarlouis. Viel Aufregung gab es bereits im Vorfeld der 10. Rock Wall, die traditionell Anfang August, dieses Jahr am 6. August ab 20 Uhr, vor der Stadtgartenhalle am Saarlouiser Stadtpark stattfindet. Nach der Absage von Headliner Henrik Freischlader wegen Bandauflösung glühten bei Veranstalter KOMMkultur die Telefondrähte zu den Agenturen heiß. Mit der Hamburger Band Wellbad konnte ein mindestens adäquater „Ersatz“ in der Kürze gefunden werden.

„Staubig-glamouröser“ Rock Noir, dem Blues, Jazz, Funk oder gar Hip Hop zugehörige, extrem energetische Bühnenshow’s, die europaweit gefeiert werden. So beschreibt die begeisterte Presse die Musik um Daniel Wellbat und seiner Group.

Daniel Welbat hat „eine Stimme, die Autos entlackt!“ und singt, als hätte er Jahre in den dunkelsten Bars der Hamburger Reeperbahn abgehangen. Mit seiner fünfköpfigen Band bringt der extrovertierte Frontman seine fulminante „Rock Noir - Show“ auf die Bühne.

Der Rolling Stone schreibt: „Daniel Welbat treibt die Anverwandlung amerikanischer Spielarten zu einer solchen Perfektion, dass man seine Musik nicht eine Sekunde lang für das Produkt eines deutschen Musikers hält. Steve Earle und Mark Oliver Everett stehen Pate für diese überbordenden Blues- und Jazz-Rock-Stücke.“ Ihre „musikalische Artenvielfalt ohne Genre-Grenzen lässt ein Universum entstehen, das mit dem von Tom Waits und Nick Cave zu vergleichen ist.“ Wellbad-Shows fühlen sich an wie ein Trip durch Himmel und Hölle, der keine Empfindung ausspart und tief berührt.

Wie aber kommt es zu dem international anerkannten Jazz Gitarristen Ro Gebhardt aus Neunkirchen als Opener auf die Rock Wall Bühne? Nun, wer sein Instrument so tiefsinnig, vielfältig beherrscht wie der studierte Gitarrist, Arrangeur und Komponist Ro Gebhardt, der muss kein Purist sein in seinem vordergründig dargebotenen Genre. Wer einmal seine Seele für Funk, Pop und Soul auf der Bühne erlebt hat, zumal, wenn er mit seiner All Star Band so großartiges Begleitpersonal mitbringt, wie Jan von Klewitz am Sax, den Portugiesen Armindo Ribeiro an den Keyboards und Nina Links am Gesangsmikro, um einige zu nennen, wird sich dem Groove von „My Funky Soul’s“ nicht entziehen können.

Der Eintritt kostet 10 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf, u.a. unter www.WochenspiegelOnline.de/tickets. Auf Grund der begrenzten Einlasszahlen gibt es eventuell keine Abendkasse!

Bitte die Corona Bestimmungen auf der Website des Veranstalters unter www.kommkultur.com beachten. red./jb

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