Zwischen Tradition und Moderne

Freunde des Abenteuermuseums laden zum Multimediavortrag über Taiwan

KIRKEL Am Mittwoch, 12. Dezember, 19 Uhr, beschließen die Freunde des Abenteuermuseums ein erfolgreiches Vortragsjahr mit einer Reise durch Taiwan.

Länder, Kulturen und Menschen rund um den Globus waren in Kirkel, im Bildungszentrum der Arbeitskammer zu Gast.

Mit dem Fahrrad durch Indien, unter Gebetsfahnen in Nepal, wo der Pfeffer wächst in Madagaskar, oder auf eisigen Gipfeln in Peru, um nur einige Beispiele in Erinnerung zu rufen. Im Januar dürfen sich die Zuschauer dann wieder mal auf Afrika freuen.

Mit Markus Borr und Heike Hoppstädter-Borr

Aktuell geht es am 12. Dezember in den fernen Osten. Die saarländischen Globetrotter Markus Borr und Heike Hoppstädter-Borr zeigen im Bildungszentrum der Arbeitskammer Bilder ihrer abenteuerlichen Reise durch das unbekannte Taiwan.

Sie nehmen den Besucher mit in ein Land, von dem kaum jemand etwas erzählen kann, ein Land zwischen Tradition und Moderne. Die Schönheit der Insel beschrieben schon die portugiesischen Seefahrer, sie nannten die Insel Formosa (portugiesisch: „schön“). Nur 180 Kilometer vor dem chinesischen Festland liegt dieses für uns Europäer nur durch den Satz „Made in Taiwan“ bekannte Land.

Die Insel bietet dem Besucher eine traumhafte Natur, hohe Berge, schöne fruchtbare Flusslandschaften und fantastische Strände. Überall, sogar in den Häuserschluchten der Millionenstadt Taipeh, warten kleine Tempel und eine beeindruckende Kultur darauf, entdeckt zu werden. Taiwan ist anders, fremd und genau das war es, was diese Reise zu einem Abenteuer machte.

Die Reise begann in Taipeh, im Norden der Insel.

Nachtmärkte in den verschiedenen Stadtteilen, die Chiang-Kai-Shek Gedächtnishalle zur Ehrung des Gründers der Volksrepublik China; der „Taipei 101“, das bis 2007 höchste Gebäude der Welt, und Teeplantagen in Maokong, die mit einer vier Kilometer langen Gondelbahn direkt aus der Stadt zu erreichen sind Stationen. Spannend wurde es vor Ort Zugtickets zu organisieren, denn die Tasten der Ticketautomaten sind nur Chinesisch beschriftet.

Aber auch das schafften die zwei Globetrotter und reisten mit der Bahn in den Osten der Insel nach Hualien. In der Küstenstadt erlebten sie ein Erdbeben der Stärke 5,2. Immer wieder zittert hier die Erde, Verschiebungen der philippinischen und der eurasischen Platte sind hierfür verantwortlich. Dort liegt auch die Tarokoschlucht. Diese erkundeten Markus und Heike auf einer ihrer Trekkingrouten.

Den dünn besiedelten Osten der Insel, mit unberührter Natur erkundeten die beiden mit dem Mietwagen.

Sie machten Ausflüge zu einsamen Wasserfällen, zu Einsiedlern, die in Höhlen leben, zu der „Acht-Bogen Brücke“, zum Surferparadies in Donghe und fuhren bis zum südlichsten Punkt der Insel nach Kenting. Hier im tropischen Klima des taiwanesischen Urlaubsparadieses genossen sie das quirlige Treiben. In der alten Hauptstadt wohnten sie in einem Homestay. Mit den Eigentümern erlebten sie den Markt, die Zubereitung von Mahlzeiten und das Leben der Bevölkerung.

Danach ging es dann mit dem High Speed Zug mit über 300 km/h zurück nach Taipeh.

Auf dem ganzen Trip durch Taiwan stehen immer wieder die Bewohner mit ihrer lebensfrohen und gastfreundlichen Art im Mittelpunkt.

So manche sprachliche und kulturelle Herausforderung war zu bewältigen, aber die beiden Globetrotter sind froh, dieses Land bereist zu haben und freuen sich darüber zu berichten.

Der Eintritt ist wie bei allen Veranstaltungen im Bildungszentrum frei.

Spenden für ein soziales/karitatives Projekt, das die Referenten unterstützen, sind willkommen.

Wegen der großen Nachfrage ist eine Anmeldung und Reservierung unter Tel. (0 68 49) 90 90 oder E-Mail info.bzk@arbeitskammer.de notwendig. red./jj

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