Zwei neue Gesichter bei der aktiven Wehr

Übernahmen und Spende bei der Feuerwehr in Walsheim

WALSHEIM Joelle Marie Bachmann und Jill Tretter heißen die neuen Angehörigen in der Freiwilligen Feuerwehr Walsheim. Bürgermeister Michael Clivot nahm sie im Feuerwehrgerätehaus in die jetzt 26 Mitglieder umfassende aktive Wehr auf und übergab die entsprechenden Urkunden.

Beide 16-Jährigen waren vor acht Jahren in die Jugendwehr eingetreten und machten unter dem damaligen Jugendwart Matthias Motsch ihre ersten Gehversuche. Derzeit wird die elfköpfige Nachwuchswehr von Jörg Zimmermann geleitet. Für die Walsheimer Wehr mit ihrem Löschbezirksführer Rainer Bachmann geht es in den Endspurt eines arbeitsreichen Jahres. Über 20 Mal wurde sie alarmiert und rückte sowohl zu Bränden als auch zu technischen Hilfeleistungen aus. Auch einige Mal lösten Brandmeldeanlagen aus.

Wegen den Corona-Beschränkungen findet derzeit wie in allen Gersheimer Löschbezirken jedoch kein Übungsbetrieb mehr statt. Gemeinsam mit der stellvertretenden Vorsitzenden des rund 100 Mitglieder zählenden Fördervereins der Feuerwehr, Gudrun Höh, wurde ein Monitor im Schulungsraum im Feuerwehrgerätehaus in Betrieb genommen, der bei der Wiederaufnahme der Übungen den theoretischen Unterricht verbessern wird.

Es handelt sich dabei um den Ersatz des unbrauchbar gewordenen Beamers. Dabei wurde auch darüber gesprochen, dass der Förderverein seit seiner Gründung vor 15 Jahren die Wehr in vielen Dingen unter die Arme gegriffen hatte und damit die Einsatzfähigkeit nachhaltig gefördert habe. So sei beispielsweise ein Infrarot-Thermometer gekauft, der Mannschaftstransportwagen mit 12500 Euro Investition angeschafft worden. Auch erinnerte Bachmann an die Anschaffung von 20 Feldbetten, sechs Handleuchten, der Rettungssatz wurde mit mehreren Anschaffungen erweitert, Ausgehuniformen und zuletzt ein Tablet, auf dem Einsatzkarten und Rettungskarten von Fahrzeugen hinterlegt sind, um zum Beispiel bei Verkehrsunfällen auf Gefahren der verunfallten Fahrzeuge hin zuweisen.

Insgesamt wurdenin den letzten zehn Jahren viel in die Feuerwehr investiert, dieses ist aber nur mit großer Hilfe von Mitgliedern des Fördervereins und der Aktiven Wehr möglich. Bachmann erwähnte, dass wegen der Corona-Pandemie das Feuerwehr-Jahr erheblich verändert worden war. So seien alle Festivitäten ausgefallen und auch keine mehr geplant. red./ott

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