Zwei mal Bronze für Kim Ames

Bei den Deutschen Meisterschaften war die Hirzweilerin sehr erfolgreich

HIRZWEILER Mit einer dicken Überraschung starteten die deutschen Meisterschaften in Wombach. Am Freitag stand die deutsche Sprintmeisterschaft, das sogenannte „Eliminator-Race“, auf dem Rennplan. Hierbei treten jeweils vier Fahrer auf einer ein Kilometer langen Strecke gegeneinander an. Die zwei ersten kommen eine Runde weiter.

In dieser Disziplin ging Kim Ames erstmalig an den Start. Ihr Vorteil lag in dem ungewöhnlich langen und steilen Anstieg am Ende der Strecke, in den sie immer als letzte hineinfuhr, allerdings nie als letzte hinaus.

Im Finale konnte sie dort die deutsche Meisterin von 2017 überholen und sich in einem spannenden Wettkampf eine unerwartete Bronze-Medaille sichern.

Am Sonntag ging es dann auf die Cross Country Strecke. Nachdem es am Samstag heftig geregnet hatte, war der Parcours ziemlich rutschig geworden und zudem hatten die Fahrer mit Temperaturen um 30 Grad zu kämpfen.

Kim startete aus der ersten Reihe und setzte sich in der ersten Runde an Position 3. Allerdings merkte sie gleich, dass ihre Beine zu mehr wohl nicht in der Lage waren, wahrscheinlich aufgrund der Sprintbelastung vom Freitag. Ein hartes Rennen, in dem sie sich viel quälen musste, wurde dann aber mit Bronze belohnt.

Kim war am Wochenende die einzige Sportlerin, die mit zwei Medaillen nach Hause ging. Bronze im Sprint, Bronze im U23-Rennen der Damen machten die Meisterschaften in Wombach für sie zu einem besonderen Ereignis.

Ebenfalls sehr erfolgreich waren bei der AK U19 die Geschwister Eydt. Emma Eydt wurde Vize-Deutsche-Meisterin und ihr Bruder Markus verpasste knapp das Podest und wurde 4. red./eck

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