Zur Situation am Marienkrankenhaus

Notfallversorgung in St. Wendel sichergestellt – strukturiertes Entlassen

ST. WENDEL Zur Situation am Marienkrankenhaus St. Wendel nach den Corona-Fällen unter den Krankenhausmitarbeitern erklärt Landrat Udo Recktenwald: „Die Notfallversorgung am Marienkrankenhaus St. Wendel bleibt auch weiterhin gesichert. Darauf haben sich Träger und Landkreis in Übereinstimmung mit dem Ministerium verständigt. Für mich als Landrat steht die Versorgungssicherheit der Bürger im Vordergrund und genießt oberste Priorität. Diese Versorgung muss sichergestellt bleiben, im Notfall vor Ort und im Normalfall vorübergehend an einem anderen Standort. Damit gewinnt das Marienkrankenhaus Zeit, die akute Belastungssituation in den Griff zu bekommen“.

Das Krankenhaus nimmt daher derzeit zum Schutz von Patienten und Beschäftigten keine Normalpatienten mehr auf, die an anderen Standorten versorgt werden. Allerdings werden weiterhin Notfallpatienten aufgenommen und versorgt.

Für Patienten, die sich im Krankenhaus befinden und unter medizinischen Gesichtspunkten entlassen werden können, wurde zwischen Träger und Gesundheitsamt ein strukturiertes Entlassmanagement vereinbart, das auf die individuelle Situation des Betroffenen Rücksicht nimmt.

Außerdem wurde besprochen, dass das Marienkrankenhaus kein „Corona-Standort“ wird, auf Grund seiner Bedeutung für die Grundversorgung. Sollte der Bedarf an einem solchen Standort entstehen, sind die Krankenhausträger aufgefordert, dem Ministerium entsprechende Konzepte vorzulegen. red./hr

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