Zum Neuhäuseler Arm

VHS-Exkursion ins Naturschutzgebiet

KIRKEL Am Sonntag, 1. September, stellt der ehrenamtliche Naturwächter Georg Hubig zusammen mit weiteren Mitgliedern der BUND-Ortsgruppe das NSG Neuhäuseler Arm, in Kirkel auch oft Kasbruch genannt, vor. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr an dem unteren, runden Parkplatz des Bildungszentrums der Arbeitskammer in Kirkel-Neuhäusel, Am Tannenwald 1. Von dort geht es zunächst in einem kurzen Spaziergang (etwa 200 Meter) zu dem Naturschutzgebiet, das sich zum einen nördlich der Eisenbahnlinie bis kurz oberhalb des Weihers (älterer Teil) und zum anderen südlich der Eisenbahnlinie bis zur Kaiserstraße (jüngerer Teil) jeweils in der Talaue des Kirkeler Baches erstreckt. Im weiteren Verlauf einer etwa zweistündigen Exkursion werden die Charakteristika dieses Naturschutzgebietes vorgestellt, seine Entstehungsgeschichte, typische Tiere und Pflanzen, Probleme, Schutzmaßnahmen und Entwicklungsmöglichkeiten. Zur Zeit sind bei schönem Wetter vor allem viele verschiedene Heuschrecken zu hören und zu sehen, am Weiher verschiedene Libellen und evtl. auch die Zwergtaucher, die in diesem Jahr dort wieder erfolgreich gebrütet haben.

Die Pflanzenwelt ist ebenfalls sehr vielgestaltig: Schilfbestände, Seggenriede und Torfmoose an nassen, sumpfigen Stellen und an relativ trockenen Hangstellen Besenheide und Thymian, mehrere Farnarten an verschiedenen Stellen im Gebiet.

Die Teilnahme an dem Spaziergang ist kostenlos. Wer kann, sollte ein Fernglas, eine Lupe und je nach Witterung auch Mückenschutz (Kleidung, Abwehrmittel, ...) mitbringen.

Für Rücksprachen stehen Georg Hubig (Tel. 06849/6454) und Gerhard Niklas (Tel. 06849/249) zur Verfügung. red./jj

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