Zukunftsprojekt Digitalisierung

Beim Wettbewerb „Robonight“ der HTW belegten Nico und Julian den zweiten Platz

WIEBELSKIRCHEN Seit 2016 ist die Maximilian-Kolbe-Gemeinschaftsschule in den Bereichen IT und Naturwissenschaften in der realen Phase mintaffinen Unterrichts. Im Regelunterricht im Wahlpflichtbereich arbeiten Schüler mit textbasierten Programmiersprache „Python“, um die acht schuleigenen Drohnen auf der Grundlage programmierter Steuerbefehle autonom fliegen zu lassen. Hier macht man sich die Zusammenarbeit mit der Info-Lab der Universität des Saarlandes zu nutze.

Seit 2016 beschäftigen sich Schüler in der Robotik-AG mit EV 3 Robotern des LEGO MINDSTORM - Education - Bausatzes und entwickeln auf der Ebene einer bausteinbasierten Programmiersprache Programme, die Roboter selbstgesteuert einen Aktionsparcours durchlaufen lassen. Zweimal haben Schüler am weltweiten Robotik-Wettbewerb „World-Robot-Olympic“ in Heidelberg teilgenommen und dabei jeweils einen achtbaren 3. Platz erzielt.

Erstmals hat das Duo Nico Brandstetter und Julian Vogler, zwei Schüler der Klassenstufe 7, am diesjährigen Robotik-Wettbewerb „RoboNight“ der HTW des Saarlandes teilgenommen und sich dabei in einer ersten Ausscheidungsrunde bereits mit der zweithöchsten Punktzahl für die Finalrunde der besten Zehn qualifiziert. Im Finale haben die beiden ihre Form bestätigen können und die volle Punktzahl erzielt. Sie waren damit die jüngsten und zugleich einzigen Teilnehmer einer Gemeinschaftsschule.

Das Team des siegreichen Gymnasiums lag mit der gleichen Punktzahl, die sie lediglich in kürzerer Zeit erreichten, vor ihnen auf Platz eins. Dabei, das berichteten die beiden Schüler, hatten sie beim Arbeiten schon mal die Zeit vergessen und vor den Wettbewerben täglich und sich auch an Wochenenden ihrer Leidenschaft hingeben.

Ja die Arbeit mit kybernetischen Sprachbefehlen habe Suchtpotenzial. Beide, so berichten sie einmütig, vernachlässigten keineswegs ihre schulischen Verpflichtungen, sondern steigerten sich vielmehr quer durch die Fächer und spielen zudem hochmotiviert ihre Musikinstrumente im Schulorchester.

Auch in der Breite beschäftigt sich die Maximilian-Kolbe-Gemeinschaftsschule in allen Klassenstufen mit Informatikprozessen und nimmt seit zwei Jahren am bundesweiten Informatik-Wettbewerb „Informatik-Biber“ des Bundesforschungsministeriums teil.

Auch in Mathematik nimmt die Schule mit den Klassenstufen 5 und 6 am Nachwuchswettbewerb „Känguru“ erfolgreich mit besten Platzierungen teil.

Zu einem Dauerbrenner avancierte der jährlich von der Ingenieurkammer des Saarlandes ausgeschriebene Wettbewerb, der jeweils den Bau eines Bauwerks oder Baugewerks mit der Maßgabe zu verwendeter Materialien vorgibt. Seit mehr als zehn Jahren nimmt die Technik-AG der Maximilian-Kolbe-Schulen mit großem Enthusiasmus und sichtbaren Erfolgen teil, das heißt mit drei ersten und weiteren vorderen Platzierungen konnten sich die Gruppen der Jury empfehlen. Die Exponate, sichtbare Ergebnisse des Arbeitens, sind allesamt in der Schule ausgestellt.

Mit der Schülerfirma „Produkt und Design“ stellen sich Schüler beim Entwickeln von Upcycling-Produkten besonderen technischen und handwerklichen Herausforderungen.

Die Schule folgt mit all ihren Projekten und Lernprozessen gerade auch im MINT-Bereich ihrem Handlungsgrundsatz „Schüler stark machen“ und damit zukunftsfähig zu machen.red./eck

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