Zu alt & nicht mehr zeitgemäß

Neue Fernmeldezentrale für Katastrophenschutz

SÜDWESTPFALZ Die Kreisverwaltung erhält eine neue Fernmeldezentrale für den Katastrophenschutz. Genauer gesagt ein Fernmeldetisch im Büro des Kreisfeuerwehrinspekteurs Stiven Schütz. Der Kreisausschuss vergab den Auftrag für 33654 Euro an die Firma Kuhn Elektronik aus Schwanstetten.

Die Behörde muss laut Vorschrift mit besonderer Informations- und Kommunikationstechnik ausgestattet sein, um mit anderen Sicherheitsämtern und Hilfsorganisationen sowie der Einsatzstelle kommunizieren zu können. Aufgrund des Alters der vorhandenen Fernmeldezentrale sowie der Einführung des bundesweiten Digitalfunknetzes und des landesweiten digitalen Alarmierungsnetzes müsse die Anlage erneuert werden, und zwar nur mit Geräten, die entsprechend zugelassen sind. Dies begrenzt die Anzahl der Anbieter.

Daher wurde eine beschränkte Ausschreibung für Fachbetriebe vorgenommen. Kurzfristig beschloss der Kreisausschuss noch die Auftragsvergabe für die Entsorgung von Problemabfällen sowie die Entsorgung von Kühl-, Gefrier- und Klimageräten. Den Auftrag für die Problemabfälle erhielt die Firma Hunsrück-Sondertransport aus Hoppstätten-Weiersbach für rund 134000 Euro. Den Zuschlag für die Abholung der Geräte bekam die Firma Remondis aus Mannheim für rund 61000 Euro.

Aufgehoben sei zudem die Haushaltssperre für die drei Einrichtungen Historama in Hornbach, Biosphärenhaus in Fischbach und Deutsches Schuhmuseum in Hauenstein, teilte Landrätin Dr. Susanne Ganster mit. Somit würde der Zuschuss in der maximalen Höhe von 15000 Euro pro Einrichtung ausgezahlt werden. red./dos/Kilb

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