Zeit für einen Spurwechsel

Handball-Zweitligist HG Saarlouis präsentiert offiziell neuen Trainer Heine Jensen

SAARLOUIS Eher mäßig lief es für die Handballer der HG Saarlouis in den vergangenen beiden Spielzeiten in der 2. Bundesliga. Sportlich abgestiegen, profitierte die HGS von Lizenzschwierigkeiten anderer Teams und durften so weiter in der zweiten Liga verbleiben. Für die Verantwortlichen des Vereins um Teammanager Richard Jungmann war es nun an der Zeit einen Kurswechsel einzuleiten. Unter dem Motto „Wir gehen neue Wege...“ hat der Verein nun offiziell den neuen Trainer Heine Jensen vorgestellt. Jensen hat bei der HG Saarlouis einen Vertrag für zwei Jahre unter­schrieben. „Nach der letzten Saison mussten wir einen Umbruch vornehmen. Die Mannschaft stagnierte in ihrer Leistung und wir waren zum Handeln gezwungen. Mit Heine Jensen haben wir einen absoluten Handballfachmann verpflichtet, der uns auch menschlich voll überzeugt“, erklärte HGS-Manager Richard Jungmann bei der Vorstellung des neuen Trainers.
Der 38-jährige Däne, war selbst in seiner aktiven Zeit Rechtsaußen, spielte in Norwegens 1. Liga und übernahm 2003 beim Erstligisten Stord IL, als dort der Trainer ausfiel, dieses Amt. Nachdem er 2005 seine Spielerkarriere beendete, übernahm er später u.a. das Handballfrauenteam des Bundesligisten HC Leipzig und 2011 die deutsche Frauen-Nationalmannschaft, wo sein Vertrag zum 31. ­Dezember 2014 aufgelöst wurde. „Ich wollte immer noch einmal im Männerbereich trainieren und ich wollte das auch in Deutschland tun. Es war Zeit für einen Spurwechsel. Für mich ist die HGS eine sehr gute Option. Ich freue mich auf die Herausforderung und wir wollen so schnell wie möglich den sportlichen Klassenerhalt schaffen“, sagte Heine Jensen.
Auch vom Kader zeigte sich Jensen überzeugt. „Wir haben sehr viel Potential im Team und ich werde versuchen die Stärken der einzelnen Spieler herauszustellen. Wir müssen uns vor allem in der Abwehr, die letztes Jahr die zweitschlechtes war, verbessern. Wir müssen die Stärken beibehalten und an den Schwächen arbeiten, dann werden wir auch erfolgreich Handball spielen“, so Jensen.
Für Richard Jungmann ist es wichtig, dass man vor allem in den Heimspielen guten Handball zeigt, um so die Fans wieder emotional mitzunehmen. jb

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