Zeigen, was Christsein bedeutet

Bistum Trier würdigt beispielhafte Initiativen von Ehrenamtlichen

TRIER Sie besuchen kranke Menschen und spenden Trost, engagieren sich in der Messdienerarbeit und organisieren Jugendfreizeiten, arbeiten in den Gremien ihrer Pfarrei mit oder leiten Chöre, Musikstunden und Bibelkreise für Kin-der: Ehrenamtliches Engagement im Bistum Trier hat viele Gesichter – rund 80000 Menschen bringen sich mit ihren Talenten und ihrem Einsatz ein.

Der Tag des ehrenamtlichen Engagements

Am Tag des ehrenamtlichen Engagements während der Heilig-Rock-Tage hat Bischof Stephan Ackermann vier Initiativen und vier Einzelpersonen stellvertretend gewürdigt.

Ausgezeichnet wurden aus der Pfarreiengemeinschaft Mayen Marie Theres Adler, Martina Luxem, Peter Degen und Hildegard Boos, sowie die Jugendkirche „Mia“ aus Rappweiler, die Kolpingjugend Illingen, die „Grünen Damen“ aus Wadern und das Flüchtlingsnetzwerk Fidei „Bürger helfen Bürgern“.

Die Jugendkirche „Mia“ sei mehr als nur ein Gebäude, sagte Thorsten Hoffmann, vom Bereich Personalplanung im Bistum Trier in seiner Laudatio.

Die Jugendlichen zeigten große Kreativität, Leidenschaft und Begeisterung für „ihre“ Kirche, die sie auch sehr selbstbestimmt mitgestalten. Neben den regelmäßigen Gottesdiensten, die immer mit einem Gebet der Jugendlichen beginnen, gebe es Ferienfreizeiten, Aktionen und Projekte, wie zum Beispiel den Inklusionstag.

Für die „Grünen Damen Wadern“ war die Würdigung ihrer langjährigen ehrenamtlichen Arbeit durch das Bistum zugleich ein freudiges und ein trauriges Ereignis. Das Krankenhaus Sankt Elisabeth, in dem sie seit 1992 kranke Menschen besucht hatten, gibt es nicht mehr. Laudator Georg Hennes vom Bereich Ehrenamtsentwicklung im Bistum Trier sagte, die Damen hätten von der Schließung aus der Zeitung erfahren – kein schöner Abschied für einen so wichtigen und treuen Dienst.

Kein schöner Abschied für die „Grünen Damen“

Mit 35 Frauen und einem Mann war der damals so genannte „Christliche Krankenhausdienst“ vor 26 Jahren gestartet und zählte über diesen Zeitraum rund 80 Ehrenamtliche.red./ti

Eigenen Artikel verfassen Schreiben Sie Ihren eigenen Artikel und veröffentlichen Sie ihn auf wochenspiegelonline.de