Zeichnungen von Heinz Popp

Ausstellung wird am 19. Januar im Museum eröffnet

ST. WENDEL Am Sonntag, 19. Januar, findet um 15 Uhr im Museum St. Wendel die Eröffnung der Ausstellung „visign“ mit Zeichnungen von Heinz Popp statt.

Der Titel dieser Ausstellung ist Programm – Heinz Popp „zeichnet immer“, und so gibt es, verstaut in vielen Mappen und Kartons, hunderte von Zeichnungen, dazu jede Menge Skizzenbücher für die schnelle Verarbeitung von Eindrücken unterwegs. Manche Blätter „bilden ab“, andere entstanden aus reinen Formübungen oder Materialexperimenten, wiederum andere reflektieren die Umgebung – Industrieanlagen, Waldstücke oder Landschaften.

Das Wort „visign“ ist seine Erfindung und ist aus den Wörtern visuell und sign (Zeichen) zusammengesetzt. Es unterstreicht, wie unmittelbar sich in der Welt der Bilder Zeichnen und Zeichen zueinander verhalten. „Zeichnen ist mehr als Kunst, grundsätzlicher“, schreibt Heinz Popp. „Man sieht, bevor man versteht, was man sieht“.

Legendär waren die Ausflüge in die französische Provence, die der Künstler während seiner Tätigkeit als Professor an der HBKsaar mit seinen Studenten durchführte.

Am Donnerstag, 6. Februar, um 17 Uhr, findet ein Werkgespräch mit Heinz Popp statt. Die Veranstaltung dauert etwa eine Stunde, die Teilnahme ist kostenlos. Führungen nach vorheriger Anmeldung. Zur Ausstellung erscheint ein 48-seitiger Katalog zum Preis von 5 Euro. Inhaber einer Museumsjahreskarte zahlen nichts. red./hr

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