Yoga für Einsteiger

(djd). Ob für die Fitness, bei Verspannungen oder psychischem Stress: Yoga tut aus vielen Gründen gut. Es stärkt die Koordinationsfähigkeit, Kraft und Ausdauer, bringt den Stoffwechsel in Schwung und stützt den Halte- und Bewegungsapparat. Yoga bedeutet auch, ganz in sich zu gehen und abzuschalten. "Yoga stellt die perfekte Mischung aus sportlicher und geistiger Betätigung dar", erklärt Gesundheitsexpertin Katja Schneider vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Mit dem sanften Sport starten könne man in jedem Lebensabschnitt.

Mit einem Bodensitzkissen die Wirbelsäule entlasten

Wichtig ist allerdings, dass man sich den richtigen Kurs auf einem geeigneten Niveau aussucht. Denn um auf Dauer dabei zu bleiben, sollte Yoga vor allem auch Spaß machen. Zahlreiche Kurse auf unterschiedlichen Stufen bieten beispielsweise die örtlichen Volkshochschulen an. Die in den Kursen vermittelten Übungen tragen dazu bei, erst einmal ein Körpergefühl zu entwickeln. Zudem korrigiert der Yogalehrer Fehlhaltungen und geht auf die körperlichen Voraussetzungen jedes Schülers ein. Eine Yogamatte für zuhause oder ein Bodensitzkissen können bei den verschiedenen dynamischen und meditativen Übungen wertvolle Dienste leisten.

Ein Kissen beispielsweise sorgt automatisch für eine aufrechte Sitzposition und entlastet auf diese Weise die Wirbelsäule. Mit einer entspannten Sitzhaltung kann man sich besser auf die Atmung konzentrieren und störende Gedanken verdrängen. Das Sitzen auf dem Boden kann ansonsten gerade bei Anfängern schnell zu Rückenschmerzen oder "eingeschlafenen" Füßen führen. Da das Kissen mit einem Bezug aus Bio-Baumwolle als Ganzes in der Waschmaschine gewaschen werden kann, lassen sich die Entspannungsübungen zum Beispiel auch im Garten durchführen.

Yoga zu jeder Tageszeit

Spezielle Yoga-Bekleidung benötigt man im Übrigen nicht unbedingt. Bequeme und gut sitzende Kleidung aus natürlichen Materialien wie Baumwolle oder auch Sportkleidung mit Funktionscharakter reichen aus. Wer die Yoga-Basics beherrscht, kann sie überall und eigenständig ohne großen Aufwand in die Praxis umsetzen. Am Morgen etwa hilft Yoga, mit bestimmten Übungen vitaler in den Tag zu starten, abends erleichtert es das Entspannen und Abschalten.

Zeit zum Entspannen

(djd). Entspannung ist für das Wohlbefinden sehr wichtig. Entspannungstechniken wie Yoga oder progressive Muskelentspannung lassen sich in einem Kurs gut erlernen und zuhause ausüben. Am besten nimmt man sich hierfür jeden Tag 20 Minuten Zeit. Für eine angenehme Atmosphäre sollte man sich einen ruhigen und gut gelüfteten Platz suchen, an dem man sich wohlfühlt, Handy und Telefon abschalten und sich nur auf sich selber und seine Atmung konzentrieren. Am besten versucht man bei den Meditationsübungen verschiedene Sitzhaltungen aus - für Anfänger gut geeignet ist etwa der Schneidersitz. Eine optimale Unterstützung bietet dabei ein Bodensitzkissen.

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