Wildschweinplage

Verwüstete Gärten und Vorgärten in Rohrbach

Rohrbach. Vielerorts verwüstet in Rohrbach aktuell das schwarze Wild Gärten und Vorgärten. Nicht nur an den Wohnungsrandgebieten der naheliegenden Wälder, auch in der Dorfmitte sowie auf Kinderspielplätzen erscheinen die Wildschweine immer häufiger. Dazu ist folgendes gut zu wissen: Grundsätzlich ist jeder Grundstückbesitzer für die Einfriedung seines Geländes selbst verantwortlich, zudem ist der Jagdbetrieb im Wohnbereich verboten. Beides grenzt die Möglichkeit einer Bejagung erheblich ein. Zum Einem fallen je nach Größe des Geländes für die Einzäunung große Kosten an und zum Anderen wird selbst bei Erteilung einer Sondergenehmigung zum Jagdbetrieb innerhalb der Wohnbebauung kein privater Jäger sich bereit erklären, die Verantwortung zu tragen. Dies war auch Anlass zu einer Konferenz der Ortsvorsteher der Stadtteile St. Ingberts mit Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer. Die Verwaltung will sich demnach gemeinsam mit Ortsvorstehern und Bürgern in Form einer Videokonferenz in Verbindung setzen und mit der Unterstützung des Ordnungsamtes und mit Jagdpächtern Tipps und Anregungen geben, wie man sich vor diesen unerwünschten Besuchern schützen kann.

Besprechung der Ortsvorsteher mit OB Ulli Myer

Auch zur Einstellung eines Stadtjägers sollen Überlegungen angestellt werden, was sich jedoch in Wohngebieten weiterhin als sehr schwierig erweisen wird. red./jj

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