Wieder ein Aufruf zum Plastiktüten-Fasten

Der CDU-Stadtverband Wadern fordert Mitbürger zum Verzicht auf Einwegtüten auf

WADERN Nach den ausgiebigen Fastnachtsfeiern der letzten Tage und Wochen folgen nun viele Menschen der Tradition des Fastens und verzichten als äußeres Zeichen von Buße und Besinnung auf Dinge, die ihnen angenehm und lieb sind wie Alkohol, Süßigkeiten, Fleisch, ihr Auto oder Fernsehen.

Die christliche Fastenzeit beginnt traditionell am Aschermittwoch und dauert 40 Tage an, das heißt bis zum Osterfest. „Wir wollen noch auf eine weitere Sache hinweisen, auf die man die nächsten 40 Tage oder länger verzichten kann, nämlich Plastiktüten“, schlägt Michael Molitor, der stellvertretende Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Wadern, vor.

Die Stadt Wadern ist seit über 250 Jahren Marktstadt und geprägt durch Einzelhandelsgeschäfte und Discounter. „Nicht jeder, aber doch viele tragen ihre Waren nach dem Einkauf in Plastiktüten nach Hause. Aus ökologischer Sicht her sind Plastiktüten jedoch keine gute Wahl“, so Molitor. Nicht nur, dass man für ihre Produktion wichtige Ressourcen verbraucht, ihre Entsorgung gestaltet sich auch als nicht völlig unproblematisch und es gelangen zunehmend mehr Plastiktüten in die Weltmeere und schaden dort dem Ökosystem und damit letztendlich auch dem Menschen.

„Daher bitten wir, es sich in der nächsten Zeit beim Einkaufen genau zu überlegen, ob man seine Waren wirklich in einer Plastiktüte nach Hause tragen muss oder ob es dafür keine Alternative wie über längere Zeit nutzbare Stofftaschen gibt“, führt Molitor weiter aus.

„In diesem Zusammenhang freut es uns, dass mittlerweile einige große Discounter Einwegplastiktüten und Papiertüten abschaffen sowie die Menge an Verpackungen insgesamt reduzieren wollen“.

red./ti

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