Wie sammle ich nachhaltig?

Naturpark-Pilzwochen starten mit Exkursionen

WEISKIRCHEN Die regionalen Pilze sind eine beliebte kulinarische Köstlichkeit und enthalten neben Kalzium und Magnesium auch Spurenelemente wie Mangan, Zink und Selen sowie Vitamine. Besonders für das Waldökosystem sind Pilze äußerst wichtig.

Ob Pfifferlinge, Steinpilze, Parasolpilz, Röhrlinge oder Täublinge – immer mehr Menschen sammeln in den Wäldern und Wiesen wieder Pilze und bereiten aus ihnen ein schmackhaftes Gericht zu. Aber wie können essbare von ungenießbaren oder sogar giftigen Pilzen unterschieden werden? Und wie sammle ich nachhaltig?

Exkursionen im Naturpark

Bis Oktober bietet der Naturpark Saar-Hunsrück fachkundig geführte Pilzexkursionen sowie Seminare in der Heimat an. Die Pilzberatungsstelle im Haus des Gastes in Weiskirchen öffnet ihre Türen im September 2020.

Auf den Naturpark-Pilzwanderungen geben die Experten wichtige Hinweise zur Ökologie sowie zum Bestimmen und Sammeln von Pilzen. Welche Merkmale unterscheiden essbare Pilze von ihren giftigen oder ungenießbaren Doppelgängern? Welche Bedeutung haben die Organismen für das Ökosystem Wald?

Beratungen in Weiskirchen

Die Naturpark-Pilzreferenten informieren über die Gründe des Artenrückgangs und zeigen Schutzmaßnahmen für die Pilzflora in der Natur- und Kulturlandschaft des Naturparks auf. Im Anschluss an die Exkursionen findet jeweils eine Fundbesprechung statt. Die Pilzfunde werden nach Arten sortiert, ihre Besonderheiten sowie Verwechslungsmerkmale werden aufgezeigt und erläutert. Die familienfreundlichen Naturpark-Pilzexkursionsangebote finden Interessierte als Download auf der Internetseite des Naturpark Saar-Hunsrück unter der Rubrik „Aktuelles“ unter www.naturpark.org. Die Pilzexkursionen finden je nach Wetterlage statt. Weitere Informationen gibt es bei der Naturpark-Geschäftsstelle in Hermeskeil, Tel. (06503) 9214-0.red./ti

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