Wie baue ich ein Hochbeet?

MERCHWEILER Es geht nichts über Obst- und Gemüse aus dem eigenen Garten: Knackigen Salat kurz vor dem Essen frisch geerntet, Karotten direkt aus der Erde für die Kleinen zum Naschen oder einfach mal ein Bund aromatischer Kräuter für den letzten Pfiff. Doch der private Gemüseanbau hat sich auch im Saarland in den vergangenen Jahrzehnten stark gewandelt. Die einst großen Nutzgartenflächen der Großeltern verschwinden nach und nach aus unserem Dorfbild, da sich der Aufwand bei der ohnehin schon knappen Freizeit nicht mehr lohnt, wenn im nahen Supermarkt alles ganzjährig zur Verfügung steht. Aber Gemüseanbau ist auch auf kleinen Flächen und mit wenig körperlicher Anstrengung möglich: Hochbeete liegen im Trend. Und sie sind mehr als aufgeschüttete Erde. Bei korrekter Konstruktion und Schichtung produzieren sie im Inneren durch Verrottungsprozesse Wärme, die schon ab dem zeitigen Frühjahr zu einer frühen und regelmäßigen Ernte beiträgt. Die rückenfreundliche Arbeitshöhe lässt dabei auch Unkräutern und Schnecken wenige Chancen, den Gartengenuss zu trüben. Und weil nur sehr wenig Platz benötigt wird, ist quasi jeder noch so kleine Garten oder auch die Terrasse für ein Hochbeet geeignet. Wenn einige grundlegende Tipps beachtet werden, ist es für jedermann möglich, mit einfachen Mitteln ein ertragreiches Hochbeet zu errichten und die Vorteile des heimischen Gemüseanbaus auch der nächsten Generation zu vermitteln.

Zu diesem Zweck lädt der Obst- und Gartenbauverein Merchweiler zu einem Vortragsabend zum Thema „Bau von Hügel- und Hochbeeten“ ein. Als Referent konnte der überregional bekannte Gartenexperte Harry Lavall gewonnen werden, der sein Wissen in einem Vortrag präsentieren und danach für alle Fragen zur Verfügung stehen wird. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 24.05.2018 um 18 Uhr im katholischen Vereinshaus Merchweiler (Poststr. 10a) statt. Groß und Klein, Jung und Alt sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

 

 

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