Weichen für die Zusammenarbeit gestellt

Neuer Präsident des Landesfeuerwehrverbandes zu Gast bei Innenminister Bouillon

Saarbrücken. Innenminister Klaus Bouillon hat den neuen Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes Saarland e.V. (LFV), Manfred Rippel, empfangen. Der Homburger folgt auf den Ehrenlandesbrandin­spekteur Bernd Becker, der das Amt zuvor fünf Jahre lang bekleidete.

„Ich freue mich auf eine gute, konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem neuen LFV-Präsidenten Manfred Rippel. Die ehrenamtliche Arbeit unserer Freiwilligen Feuerwehr ist eine sehr wichtige Stütze in unserer Gesellschaft“, sagte Innenminister Bouillon.

Im Fokus des gemeinsamen Gesprächs, an dem auch Ralf Stoll, stellv. Abteilungsleiter D (Polizeiabteilung) im Ministerium für Inneres, Bauen und Sport, und Landesbrandinspekteur Timo Meyer teilnahmen, stand u.a. die Aus- und Weiterbildung der Fahrer beim Einsatz von Martinshorn und Blaulicht (Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten) mit einem Fahrsimulator. Damit sollen unter realistisch nachgebildeten Einflüssen Stresssituationen erkannt, abgebaut und somit Unfälle minimiert werden.

LFV-Präsident Manfred Rippel: „Wir konnten bereits in unserem ersten Gespräch elementare Weichen für unsere zukünftige Zusammenarbeit stellen. Hierbei ist mir auch der Austausch mit anderen Blaulichtorganisationen besonders wichtig.“

Innenminister Bouillon betonte zudem die Wichtigkeit der Freiwilligen Feuerwehr und verwies auf die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer.

Im Saarland werden der Brandschutz und die Technische Hilfe von 52 Freiwilligen Feuerwehren, der Berufsfeuerwehr Saarbrücken und 13 Werkfeuerwehren sichergestellt. Die Berufsfeuerwehr in Saarbrücken zählt hierbei 195 hauptamtliche Feuerwehrangehörige, den Freiwilligen Feuerwehren im Land gehören über 11 000 aktive Mitglieder an.

„Diese 11 000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer tragen jeden Tag aufs Neue einen enorm hohen Teil dazu bei, die Bürgerinnen und Bürger im Saarland zu schützen. Ihnen allen danke ich für Ihren unermüdlichen Einsatz bei Tag und Nacht“, so der Minister.red./tt

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