Was macht das Jobcenter?

Kommunale Einrichtung im Landkreis zieht bei Aktionswoche positive Bilanz

KREIS SAARLOUIS Bei der bundesweiten Aktionswoche „Stark. Sozial. Vor Ort.“ hat das Jobcenter des Landkreises Saarlouis eine Bilanz seiner bisherigen Arbeit der Öffentlichkeit vorgestellt:

Das Angebot der „Startbahn 25“ in Saarlouis richtet sich an Jugendliche bis 25 Jahre, die hier Hilfen zum Einstieg ins Berufsleben erhalten. Das Team der Startbahn konnte die Jugendarbeitslosigkeit im Landkreis mit einem Wert von 0,1 Prozent nahezu beseitigen und den Landkreis bundesweit an die Spitze der Kommunen mit der niedrigsten Jugendarbeitslosigkeit katapultieren.

Auch das „Migra-Team“ zeigt eindrucksvoll, wie das Jobcenter des Landkreises dank kommunaler Organisation auf neue Herausforderungen reagieren kann.

Während der Aktionswoche erörterten die Verantwortlichen, wie dank enger Zusammenarbeit der kommunalen Akteure, beispielsweise zwischen dem Schul- und dem Jugendamt des Landkreises, schnell auf die seit 2015 stetig angestiegenen Zahlen an Geflüchteten reagiert und Integrationsmaßnahmen vermittelt werden konnten.

Der Arbeitgeberservice unterstützt Firmen bei der Personalsuche. Über das Angebot für Arbeitgeber wurde beim Unternehmerfrühstück informiert.

„Uns ist wichtig, dass niemand abgehängt wird. Deshalb ruhen wir uns nicht auf unseren Erfolgen aus, sondern bleiben stets am Ball, um die Bürgerinnen und Bürger unseres Landkreises optimal zu unterstützen“, kommentierte Landrat Patrik Lauer in der Aktionswoche die Arbeit des Jobcenters.

Kommunale Jobcenter – was heißt das eigentlich? In Deutschland gibt es 104 Landkreise mit eigenen Jobcentern. Seit 2012 gehört der Landkreis Saarlouis dazu. Als „Optionskommune“ ist der Landkreis und nicht der Bund Träger des Jobcenters und somit dafür zuständig, Arbeitssuchenden die passende Arbeitsstelle zu vermitteln und ihnen die Grundsicherung zu garantieren.

Diese Organisationsform hat viele Vorteile, wissen die Verantwortlichen beim Landkreis: Kommunale Jobcenter seien näher an den Bedürfnissen der Bürger, sie könnten regional zugeschnittene Maßnahmen durchführen. red./am

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