Was konnten sie tun gegen den Führerstaat? Ausstellung über den Widerstand gegen den Nationalsozialismus im big Eppel

EPPELBORN Stauffenberg, Scholl, Schindler – das sind die Namen, die den meisten als erstes in den Sinn kommen, wenn sie an den Widerstand gegen den Nationalsozialismus denken. Doch es gab viel mehr Deutsche, die sich dem „Führerstaat“ und seinen Regeln widersetzten. Verfolgten helfen, Informationen verbreiten oder Sabotage waren meist die Mittel der Wahl, um den Nationalsozialisten Einhalt zu gebieten.

Die Ausstellung „Was konnten sie tun?“ setzt sich mit den Geschichten der Widerstandskämpfer in der Zeit von 1939 bis 1945 auseinander und beleuchtet ihre jeweiligen Beweggründe und ihr Wirken.

Zurzeit gastiert die Ausstellung im big Eppel. Sie bildet damit die konsequente Fortsetzung zu der Anfang des Jahres gezeigten Ausstellung „Für Freiheit und Republik! Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold 1924-1933“. Diese setzte sich mit dem Widerstand gegen die Nationalsozialisten vor der sogenannten Machtergreifung auseinander.

Am Freitag, 24. Mai, findet um 18 Uhr ein kleiner Empfang der Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset im Foyer des big Eppel statt, in dessen Rahmen die Ausstellung allen interessierten Bürgern offensteht.

Durch die Ausstellung begleiten wird Ortsratsmitglied Stephan Schorn. Seine lockere Art verspricht eine kurzweilige und spannende Führung mit vielen interessanten Zusatzinformationen.

Die Veranstaltung ist kostenlos.red./vw

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