„Walk of Pride“ zum CSD

Aktionen des LSVD unter Corona-Vorgaben

SAARBRÜCKEN Der CSD SaarLorLux wurde als Großveranstaltung wegen der Corona- Pandemie frühzeitig abgesagt. Um wichtige politische Botschaften zum Thema „Lesbisch, Schwul, Bi und Trans“ trotzdem am ursprünglichen CSD-Termin zu transportieren, wird der LSVD Saar am Samstag, 6. Juni, um 15 Uhr, einen „Walk of Pride“ in der Saarbrücker Innenstadt veranstalten.

Es handelt sich dabei um eine symbolische Aktion, bei der entlang der ursprünglich vorgesehenen CSD-Paradestrecke an 25 Fixpunkten Plakate mit politischen Aussagen aufgestellt werden.

Diese einstündige Aktion von der Congresshalle über Bahnhofstraße, Dudweilerstraße, Am Stadtgraben, vorbei am Staatstheater, Bleichstraße bis in die Mainzer Straße wurde nach Veranstalterangaben unter Begrenzung auf 25 Teilnehmende und unter Einhaltung der Corona-Beschränkungen vom Ordnungsamt genehmigt und ermöglicht dem LSVD Saar als Veranstalter des CSD SaarLorLux, trotz der Absage der Großveranstaltung ein kleines, alternatives, politisches Zeichen zu setzen. Die Plakataktion „Walk of Pride“ wird gefilmt und anschließend in den sozialen Medien verbreitet.

Es werden auch Videogrußbotschaften mit Musik von Künstlern, die schon mal zu Gast beim CSD SaarLorLux waren, in den sozialen Medien

gestreamt.

Um auch die traditionelle, politische Podiumsdiskussion des CSD wenigstens im kleinen Rahmen stattfinden zu lassen, kommt mit Johannes Kram ein prominentes Schwergewicht der Community zum Gespräch nach Saarbrücken. Das Gespräch mit ihm und dem Saarbrücker Vorstandsmitglied Sebastian Thul zu aktuellen LSBT-Fragen wird gefilmt und ebenfalls über die sozialen Medien veröffentlicht.red./tt

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