Waldflächen werden gekalkt

SaarForst setzt Hubschrauber ein / Waldwege gesperrt

Homburg./Bexbach. In den Kommunen Homburg und Bexbach werden Ende Januar, beginnend in der vierten Kalenderwoche, größere Waldflächen mit dem Hubschrauber gekalkt. Darauf weist der SaarForst Landesbetrieb aktuell hin. Gekalkt werden Waldflächen in den Forstrevieren Bexbach und Homburg auf einer Gesamtfläche von rund 436 Hektar.

Um die Verschmutzung der Bekleidung oder eine Lärmbelästigung der Waldbesuchern zu vermeiden, werden die betroffenen Waldwege für den Zeitraum der Kalkungsmaßnahmen von SaarForst-Mitarbeitern gesperrt oder zumindest gekennzeichnet. Flächen, die gerade gekalkt werden, sollten nicht betreten werden. Der Kalk wird mittels Hubschrauber ausgebracht. Pro Tag können 60 bis 75 Hektar Wald gekalkt werden. Beim Betreten von Waldstücken, die bereits gekalkt wurden, kann es vorkommen, dass feiner Staub an der Kleidung von Waldbesuchern haften bleibt. Der Kalk lässt ich einfach ausklopfen und verursacht keinerlei Schäden an Gesundheit, Wohlbefinden und Kleidung. Wann und wo gekalkt wird, lässt sich meist erst kurzfristig genau festlegen, da der bzw. die Helikopter bei starkem Wind, Regen, bei Nebel oder bei Schneefall nicht starten. Ebenso sind witterungsbedingte Unterbrechungen möglich. Die Bodenschutzkalkung dient der Verbesserung der Vitalität der Waldbestände sowie der Lebensbedingungen für Bodenlebewesen und Baumwurzeln. Auch verbessert sich dadurch die Entwicklung von Mineralboden-Humusformen sowie der Schutzes von Quell- und Grundwasser vor Schwermetall-, Aluminium und Säureeinträgen. red./jj

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