VSK informiert

Jahreshauptversammlung des Verbands Saarländischer Karnevalvereine e. V.

DUDWEILER Dass Karneval und Fastnacht nicht nur in den Wintermonaten im Saarland ein Thema ist, zeigen die Berichterstattungen über Sommerfeste, Festivals, Turniere von Karnevalsvereinen landauf und landab. Auch für den Verband Saarländischer Karnevalsvereine e. V. (VSK) hat der Sommer bei weitem kein „Loch“ und ist keine „Saure-Gurken-Zeit“. Noch ein paar Handgriffe, dann ist der Umzug der Geschäftsstelle des Verbandes von St. Ingbert in die Dudo-Galerie in Saarbrücken-Dudweiler abgeschlossen. Die Vorbereitungen für die Session laufen im Hintergrund bereits. Ab 1. Juli können Tanzgarden sich für die Saarlandmeisterschaft anmelden.

So hat der Verband kürzlich auch zu seiner Jahreshauptversammlung eingeladen. Etwas mehr als 100 Vertreter der Vereine, Ehrenmitglieder und das Präsidium haben sich in Saarlouis-Roden eingefunden. Präsident Hans-Werner Strauß und Mitglieder des Präsidiums und die Ausschüsse haben einiges zu Bericht gewusst, was sich in den vergangenen Monaten auf karnevalistischer Landesebene getan hat. Erfreulich ist, dass der Verband mit seinen 178 angeschlossenen Vereinen und somit mehr als 35 000 Mitgliedern nach wie vor der drittgrößte Kulturtreibende Dachverband im Saarland ist und mit den drei Neuzugängen des letzten Jahres die wachsende Tendenz fortgesetzt wird.

Zahlreiche Veranstaltungen, Aus- und Weiterbildungsseminare für Vorstände und Gruppenleiter, Musikveranstaltungen, Schulungen und Turniere im karnevalistischen Tanzsport, Öffentlichkeitsarbeit und eine sehr rege eigenständige Jugendarbeit prägen das Engagement der knapp 60 Präsidiums- und Ausschussmitglieder.

Aber nicht nur Positives klingt aus den Berichten heraus. Sicherheitsanforderungen für Veranstaltungen, die neue Datenschutzgrundverordnung, Finanzierungssorgen, verändertes Freizeitverhalten und rückläufige Engagement-Bereitschaft, Suche nach geeigneten Hallen für Training und Veranstaltungen machen den Vereinen und dem Verband zu schaffen. Hier Information und Hilfe anzubieten und die Interessen der Vereine in Politik, Kulturlandschaft, Verwaltung und Gesellschaft zu vertreten, bleibt die Herausforderung für die Zukunft zur Erhaltung unseres saarländischen karnevalistischen Brauchtums.

Vorstandswahlen

Neuwahlen standen auch auf der Tagesordnung. Mit einem Grußwort übernahm Klaus-Ludwig Fess, Präsident des Bund Deutscher Karneval (BDK), die Versammlungsleitung, um die Neuwahlen einzuleiten. Am Ende saß das Präsidium nahezu unverändert wieder auf dem Podium: Präsident Hans-Werner Strauß, Vizepräsidentin Judit Martini, Vizepräsident Stefan Regert, Geschäftsführer Stefan von dem Broch, sein Stellvertreter Ulrich Jäckels, Schatzmeister Helmut Wagner und sein neuer Stellvertreter Michael Schleich. Auch die Regionalvertreter wurden bestätigt. Sie wurden in den zurückliegenden Wochen in den acht Regionalbezirken von den Vereinen direkt gewählt. Saarbrücken-Obere Saar: Werner Jungfleisch, Warndt-Völklingen: Christian Großmann, Saarlouis-Lebach: Michael Schleich, Merzig-Wadern: Bernd Mühlen, St. Wendel: Nico Berang, Illtal: Horst Krummenauer, Neunkirchen-Sulzbachtal: Frank Weisgerber und für den Saarpfalz-Kreis: Wolfgang Blatt.

Ausblick

Im Ausblick lädt der Verband bereits jetzt zur Landesweiten Sessionseröffnung am 11.11. in Lebach ein. Aber auch die anderen traditionellen Veranstaltungen wie Faasendbeatz, Narrenschau, Prinzenfrühstück und „KiPri“ – das Kinderprinzentreffen der VSK-Jugend – stehen fest im Kalender. Bis dahin stehen aber noch einige Seminare, Lehrgänge, Präsidententreffen und Turniere an. Hierüber kann man sich auf der Homepage des Verbandes unter www.vsksaar.de und www.vskjugend.de informieren. red./jb

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