Vorfälle mit wildernden Hunden

Zweibrücken. Die Untere Jagdbehörde der Stadt Zweibrücken teilt mit, dass in letzter Zeit Vorfälle mit wildernden Hunden stark zugenommen haben. Insbesondere in den Bereichen der Naherholungsgebiete Birkhausen und Fasanerie sowie auch in Rimschweiler, Mittelbach und Mörsbach wurden tragende Ricken sowie Kitze gehetzt und schwer verletzt, so dass diese entweder verendet sind oder von den Jägern erlöst werden mussten. Gerade jetzt, nach dem Winter und vor der Setzzeit, sind Ricken besonders schwerfällig und für Hunde leichte Beute. In den Wiesen rund um die Wälder äst das Rehwild, hier geht von unangeleinten Hunden eine große Gefahr aus. Das Ordnungsamt appelliert an die Vernunft der Hundehalter, bei Spaziergängen im Wald und Feld ihre Hunde angeleint zu lassen. Die Zweibrücker Jägerschaft berichtet von einzeln und auch von gemeinsam jagenden Hunden. Das Ordnungsamt ist auf Mithilfe der Anwohner und Spaziergänger bei der Aufklärung dieser Fälle angewiesen. Denn nur selten gelingt es die Hundehalter im Anschluss an einen Vorfall zu ermitteln. Im Falle eines Ermittlungserfolges müssten die Hundehalter mit einer Ordnungswidrigkeitsanzeige der Behörde und Schadenersatzforderungen des Revierpächters rechnen. Ereignisse solcher Art können an das Ordnungsamt der Stadt Zweibrücken, Tel. (0 63 32) 87 13 29, oder an die Polizeiinspektion Zweibrücken, Tel. (0 63 32) 97 60, gemeldet werden. red./jj

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