Von klassischen Meisterwerken inspiriert

Aquarellausstellung von Monika Pieper aus Saarlouis

SAARLOUIS Eine Ausstellung mit Aquarellen von Monika Pieper aus Saarlouis ist von Mittwoch, 18. Juli, bis zum Jahresende im Saarlouiser Restaurant Undine, St. Nazairer-Allee 2, zu sehen.

Bereits als kleines Mädchen hat die Künstlerin mit Feder und Bleistift gezeichnet. Mit dem Eintritt in das Berufsleben war aber erst mal Schluss mit der Kunst. Für die gebürtige Norddeutsche kam der ganz normale Werdegang: Beruf, Ehe, Kinder. Zwischenzeitlich wurde vier Mal gebaut - da blieb keine Zeit fürs Malen.

1994 kehrte Ruhe in ihr Leben ein und sie entdeckte und pflegte ihr Talent neu. In der freien Kunstschule „Artefix“ in Homburg entschied sie sich für die schwierige Art der Malerei – das klassische Aquarell. Beim damaligen Dozenten und späteren Privatlehrer und Mentor Tront Christopei erlernte sie in intensivem Unterricht das Aquarellieren.

Die Malerin geht mit sehr viel Engagement an ihre Arbeiten heran, seien es Landschaften, Stillleben, Blumen, Früchte, Personen oder Tiere. Dabei malt sie gegenständlich und lässt sich auch von den großen Impressionisten wie Monet, Renoir, Pissaro oder auch vom schwedischen Nationalmaler Larsson inspirieren.

Auch Reiseeindrücke, Fotos und Skizzen werden zu Bildkompositionen verarbeitet. In der Wahl des Sujets ist sie nicht wählerisch. Sie möchte Freude vermitteln und selber Spaß am Malen und Betrachten haben. Jedes Werk empfindet sie als eines ihrer „Kinder“.

Seit 1996 hat die Künstlerin im südwestdeutschen Raum mehrere Ausstellungen veranstaltet.

Ab 2001 war die nördliche Costa Blanca in Spanien Lebens- und Schaffensmittelpunkt der Künstlerin.

Seit 2014 lebt Monika Pieper mit ihrem Mann in Saarlouis.

Die Ausstellung umfasst rund 50 Exponate. red./am

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