Von der Raupe zum Schmetterling

Kath. Kindertagesstätte Maria Himmelfahrt als „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert

HUMES Woher kommt der Wind? Wie fühlen sich Wolken an? Gibt es eigentlich eine Küche im Schneckenhaus? Kinderfragen machen Erwachsene nicht selten sprachlos vor Staunen. Doch wie können den Kindern ihre Fragen altersgerecht beantwortet werden?

Eine tief greifende naturwissenschaftliche Erklärung ist dafür nicht nötig, denn die Kinder möchten ihre Welt selbst begreifen. Die Erzieherinnen und Erzieher der Kindertagesstätte Maria Himmelfahrt in Humes erforschen daher gemeinsam mit den Mädchen und Jungen die Phänomene des Alltags. Die Kinder finden dabei eigene Antworten, stellen diese auf die Probe und am wichtigsten: neue Fragen entstehen.

Für ihr kontinuierliches Engagement für die Förderung früher Bildung im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik erhält die Kindertagesstätte die Zertifizierung als „Haus der kleinen Forscher“.

Die Zertifizierung als „Haus der kleinen Forscher“ wird nach festen Qualitätskriterien vergeben, die sich am Deutschen Kindergarten Gütesiegel und den prozessbezogenen Qualitätskriterien für den naturwissenschaftlichen Unterricht orientieren. Sie wird für zwei Jahre verliehen, dann können sich die Einrichtungen neu bewerben.

Die ME Saar als lokaler Netzwerkpartner der gemeinnützigen Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ unterstützt die pädagogischen Fach- und Lehrkräfte der saarländischen Kindertagesstätten und Grundschulen mit einem umfangreichen Fortbildungsangebot, sich als ein „Ort des forschenden Lernens“ nachhaltig weiterzuentwickeln.

Überreicht wurde die offizielle Plakette von Birgit Abel von der ME Saar (die Metall- und Elektroindustrie) im Außenbereich der Kita. Während des Besuchs von Abel berichteten die Kinder von ihrem Projekt, mit dem sie sich für die Zertifizierung beworben haben. Das Projekt von der Raupe zum Schmetterling fanden alle Kinder sehr spannend. „Der Schmetterling hatte orange Flügel!“ Wir haben dem Schmetterling auch ein spezial Getränk angerührt. „Leckeres Zuckerwasser!“

Nächstes Jahr möchte die Kita das Projekt wiederholen und die Entwicklung wieder genau beobachten, berichtete die Einrichtungsleiterin Iris Menzler.red./eck

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