Virtuelles Museum ergänzt Ausstellungen

Zusätzliches Bild- und Videomaterial im Historischen Museum Saar

SAARBRÜCKEN Themen vertiefen, Neues entdecken und Inspiration sammeln. Der neu gestaltete Lesesaal im Historischen Museum Saar lädt zum digitalen Stöbern ein.

Mit Hilfe von Tablets und einem Laptop, dessen Oberfläche auf einen großen Wandmonitor gespiegelt wird, haben Besucher nun die Möglichkeit, via Google Arts & Culture zusätzliches Bild- und Videomaterial zur Saargeschichte abzurufen. Ministerpräsident Tobias Hans, Museumsdirektor Simon Matzerath und Eveline Metzen, Leiterin der Politik-Abteilung bei Google DACH, haben jetzt das Virtuelle Museum im Historischen Museum Saar eröffnet.

Neben einer gemütlichen Sitzecke bietet nun auch eine digitale Plattform mit vier Tablets und einem Laptop die Möglichkeit zum Vertiefen und Ergänzen der Ausstellungsinhalte. Auf Google Arts & Culture können Besucher von nun an direkt vom Museum aus zusätzliche Bild- und Videomaterialien abrufen. So findet man zur Saargeschichte über 2 000 Digitalisate und 31 virtuelle Ausstellungen. Bei der Menge an Daten und Informationen sowie zur besseren Orientierung hilft eine Chronologie-Funktion.

Weiterhin können Besucher elf saarländische Museumsansichten mittels virtueller 360°-Rundgänge erkunden.

„Das Virtuelle Museum ergänzt somit die Ausstellungen des Historischen Museums Saar bis auf Weiteres auch durch Medien zur Geschichte des Bundeslandes, ein Teil der Saargeschichte, der bislang nicht im Museum präsentiert wird“, sagte Museumsdirektor Simon Matzerath anlässlich der Eröffnung.

„Die Digitalisierung eröffnet ganz neue Möglichkeiten bei der Aufbereitung und Präsentation von Geschichte. Daher freue ich mich, dass Kultureinrichtungen wie das Historische Museum Saar die Chancen und Möglichkeiten der digitalen Kultur- und Geschichtsvermittlung aktiv nutzen und integrieren.” so Ministerpräsident Tobias Hans.

„Wie Offline und Online Hand in Hand gehen können, zeigt das Historische Museum Saar. Dank des ‚Virtuellen Museums’ haben Besucherinnen und Besucher ab heute noch mehr Möglichkeiten, sich interaktiv mit der Geschichte des Saarlandes zu beschäftigen”, sagte Eveline Metzen, Leiterin der Politik-Abteilung bei Google DACH.

In Google Arts & Culture stellen Museen aus aller Welt ihre Exponate, Medien und Ausstellungen online zur Verfügung. Nutzer können zu ausgewählten Objekten hochauflösende Fotografien und Detailinformationen abrufen. Ebenso können die teilnehmenden Museen und einzelne Ausstellungen mittels virtuellem Rundgang und 360°-Touren erkundet werden.

Finanziert wurde das Digitale Museum von der Staatskanzlei des Saarlandes, die über einen eigenen Kanal (Direktlink: artsandculture.google.com/partner/staatskanzlei-saarland) bei Arts & Culture verfügt.red./tt

Eigenen Artikel verfassen Schreiben Sie Ihren eigenen Artikel und veröffentlichen Sie ihn auf wochenspiegelonline.de