Virtueller Flug über die Stadt

Rosenstadt wartet auf ihrer Homepage mit einer Attraktion auf

ZWEIBRÜCKEN Die Stadt Zweibrücken hat eine Attraktion auf ihrer Homepage (www.zweibruecken.de) zu bieten, die so wohl auf kaum einer Internetseite einer Kommune zu finden ist: ein virtueller Flug über attraktive Stellen. Der Betrachter hat dabei einen 360-Grad-Rundblik und kann auch an den zentralen Orten „landen“ und sich näher umsehen.

Wer die Homepage der Stadt Zweibrücken anklickt, findet den Link zw360.de und kann virtuell über die Stadt fliegen. In 3D sind derzeit beispielsweise der Herzogplatz, der Alexanderplatz, der Rosengarten, der kleine Exerzierplatz oder das Naherholungsgebiet Tschifflick per PC, Tablett oder Smartphone zu sehen. Im Vordergrund für die Stadtverwaltung steht dabei die touristische Weiterentwicklung. Besucher können sich vorab ein Bild über ihr Ziel machen.

Der 55-jährige Thomas Gebauer, der sich mit Softwareentwicklung und Programmieren beschäftigt, hat die Präsentation erstellt. Innerhalb eines Jahres fertigte er die Aufnahmen zu unterschiedlichen Jahres- und Tageszeiten an. Von verschiedenen Standorten und fotografierte er mit Drohnen im Stadtgebiet und fügte diese in einer Präsentation zusammen. Ebenfalls abrufbar sind beispielsweise Informationen zu einzelnen Gebäuden. Man kann sich etwa über die Historie der Alexanderskirche informieren oder ein Video über das Landgestüt ansehen.

Gebauer hatte sich im März 2017 selbstständig gemacht und das Unternehmen Falken Drohne mit Sitz in Zweibrücken gegründet. Schon seit Jahren macht er Luftaufnahmen mit Drohnen. Zu seinen Kunden gehören hauptsächlich Unternehmen, die dadurch ihren Kunden ein anschauliches, visuelles Erlebnis der Gebäude bieten wollen. Bei einem Pressegespräch im kleinen Sitzungssaal des Rathauses erklärte Gebauer, dass mit dem Panorama, mit dem man die Stadt aus neuen Blickwinkeln erkunden kann, das Projekt noch nicht abgeschlossen sei. Auch wenn jetzt bei einzelnen Objekten wie den Kirchen oder dem Rosengarten schon jetzt mit einem Klick weitere Informationen erhältlich sind. „Da gibt es noch einige Möglichkeiten für die Stadt. Aber auch für Geschäfte“, meint der städtische Pressesprecher Heinz Braun. Wobei die Unternehmen sich an Gebauers Firma Falkendrohnen wenden müssten. Er habe die Rechte. Die Stadt sei nur ein Nutzer. red./jb

Eigenen Artikel verfassen Schreiben Sie Ihren eigenen Artikel und veröffentlichen Sie ihn auf wochenspiegelonline.de