Vierstündige Erlebniswanderung mit Delf Slotta

HEINITZ Zugegeben: Es wird schon eine etwas anstrengende Wanderung werden, die zu den wesentlichen Bereichen der früheren Neunkircher Gruben- und Kokereibetriebe Heinitz und Dechen führen wird. Es geht durch und tief hinein in eine vom Bergbau umfassend umgestaltete Landschaft.

Industrienatur und Industriewildnis sind unter anderem prägend geworden für das Binsental und das Weilerbachtal, Teile von diesen sind auch exemplarisch rekultiviert worden.

Zudem erschließt die Wanderung die wichtigsten baulichen Relikte der in den 1960er Jahren stillgelegten Anlagen Heinitz und Dechen, darunter den Heinitzstollen, den historischen Bergfestplatz und die berühmte Heinitzer Kokereigasmaschinenzentrale (Foto). Als Lohn der Mühen erwarten den Wanderer schließlich noch faszinierende Panoramablicke und zahlreiche außergewöhnliche Industrielandschafts- und Waldbilder.

Die Tour findet statt am Sonntag, 8. März. Veranstalter sind die Evangelische Akademie im Saarland und das Institut für Landeskunde im Saarland. Geleitet wird die Tour vom Geografen Delf Slotta, einem versierten Kenner saarländischer Industrie- und Bergbaukultur.

Eine Anmeldung zu dieser außergewöhnlichen Wanderung, die von 10 bis 14 Uhr dauern wird, ist nicht erforderlich. Treffpunkt ist um 10 Uhr in Heinitz in der Ortsmitte auf dem Parkplatz am Hans-Krämer-Platz (Grubenstraße).

Die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro. Die Evangelische Akademie gibt auch gerne unter Tel. (06898) 169622 oder E-Mail: buero@eva-a.de) weitere organisatorische Hinweise.

red./eck/Foto: Slotta

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