Vier neue Wasserbüffel auf der Hahnwies

QUIERSCHIED Bürgermeister Lutz Maurer staunte nicht schlecht, als plötzlich direkt vor seiner Nase vier gewichtige Wasserbüffel mit einem Gesamtgewicht von rund zwei Tonnen aus einem Anhänger auf ihre neue Weide polterten. Sie sind Teil des Beweidungsprojekts „Schlammweiher Hahnwies“ zwischen Illingen und Merchweiler und trafen dort auf schon früher angesiedelte Taurus-Rinder und Exmoor-Ponys.

Das Landschaftslabor „Vogelzug und wilde Weiden“ ist Teil des Naturschutz-Großprojektes LIK.Nord, das durch die Schaffung natürlicher Lebensräume für Tiere die Erholung der Natur nach Jahrzehnten des Bergbaus vorantreiben und sie zugleich für Menschen erlebbar machen soll.

Als Verbandsvorsteher des LIK.Nord wohnte Bürgermeister Lutz Maurer dem Spektakel an der Seite von Umweltminister Reinhold Jost und LIK.Nord-Geschäftsführer Ulli Heintz bei.

Agraringenieurin Christina Rullof bewirtschaftet die Weide mit ihrer Familie, die Milchwirtschaft in Eppelborn und den Habichtshof in Merchweiler betreibt. Die schöne Landschaft rund um den ehemaligen Absinkweiher der Grube Göttelborn gilt schon länger als Geheimtipp für Naherholungs-Ausflüge. Das sieht auch Bürgermeister Maurer so – vorausgesetzt, ein Zaun trennt ihn vorsichtshalber von den zahmen Wasserbüffeln.

red/tt/Foto: Klaus-Werner Will

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