Vielfältige Hilfe in einer schwierigen Zeit

‚FC Homburg hilft!‘ mit Hauptsponsor Dr. Theiss Naturwaren und anderen Partnern

HOMBURG Seit Wochen sind alle Sportstätten wegen der Corona-Krise geschlossen. Auch beim FC Homburg ruht von der Jugendabteilung bis zu den Profis der Regionalligamannschaft der Trainings- und Spielbetrieb. Die Mitarbeiter der Geschäftsstelle arbeiten im Homeoffice. Zeit also genug, sich mit der Hilfe für besonders betroffene Menschen nicht nur zu beschäftigen, sondern auch tatkräftige Hilfe zu organisieren. Dies setzen Mitarbeiter und Mitglieder des FC Homburg nun seit fast zwei Wochen um. Rafael Kowollik, Geschäftsführer und Zweiter Vorsitzender des FCH: ,,Wir bieten mit unserem Projekt ‚FC 08 Homburg hilft‘ Hilfe in vielen Bereichen an. Einkäufe für ältere Menschen, die ihre Wohnung nicht mehr verlassen sollten, gehören ebenso dazu, wie die Vermittlung von Ansprechpartnern in den Bereichen Seelsorge, Schutzmasken, Apothekengänge und vieles mehr.“

Mitarbeiter des Vereins nehmen unter Tel. (06841) 8186904 montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr Aufträge für Einkäufe entgegen und vermitteln Ansprechpartner. Kowollik: ,,Unser Dienst wird sehr gerne in Anspruch genommen. Man braucht keine Scheu zu haben, sich zu melden“. Schon jetzt bedankt sich der FC Homburg bei seinen Hauptsponsor Dr. Theiss Naturwaren und weiteren Partnern, wie die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden in Homburg, dem Malteser Hilfsdienst Homburg, der Homburger Tafel sowie bei der Stadt- und Kreisverwaltung für die Umsetzung dieser Hilfsaktion.

Ganz oben stehen auf der Liste der Hilfsmaßnahmen die Unterstützung bei Einkäufen von Lebensmitteln. Lück Van Der Vekene, Altay Tsitak und Epifanio Tricoli, Mitarbeiter des Erbacher Unternehmens Dr Theiss Naturwaren, sind täglich in Lebensmittel-Discountern unterwegs, um die Einkaufsliste abzuarbeiten und dann anschließend mit einem Firmenwagen die Lebensmittel auszuliefern. Kowollik: ,,Darüber hinaus kaufen wir auch für die Eltern ein, die ihre Kinder täglich im Ronald McDonald Haus betreuen.“ Zudem finden auch Einkäufe für Patienten der Uni-Kliniken Homburg statt, die bisher die ,,Grünen-Damen“ erledigten. Seit der Corona-Krise können diese Frauen nicht mehr ihre ehrenamtlichen Hilfsmaßnahmen durchführen.

Ganz aktuell sind Freunde und Mitglieder des FC Homburg im Einsatz, wenn es um die Anfertigung von Mundschutzmasken geht. mh

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