Viel Lob und Anerkennung

Körung der Junghengste und Vorauswahl für die Körung Deutscher Sportpferde

ZWEIBRÜCKEN Mit mehr als 50 zwei- und dreijährigen Junghengsten war der Goldene Spätherbst im Landgestüt Zweibrücken außerordentlich stark und hochkarätig besetzt. In einer kombinierten Veranstaltung lud der Pferdezuchtverband Rheinland-Pfalz-Saar zur Körung der Junghengste sowie der Vorauswahl für die Körung des Deutschen Sportpferdes im Januar 2019 in der Olympia-Reitanlage in München ein.

„Die vorgestellte Kollektion von 16 Hengsten verdient Lob und Anerkennung“ bestätigt Zuchtleiter Hans-Willy Kusserow. Der Jahrgang hinterließ einen guten Eindruck: Zwei Drittel der vorgestellten Pferde, nämlich zehn Hengste, erhielten ein positives Körurteil. Drei von ihnen wurden zudem mit der Staatsprämie ausgezeichnet. Einer von ihnen stammt aus dem Verband, der dreijährige Zuchthengst von Willi Schneider aus Laubach. Er wurde, wie die übrigen dreijährigen Hengste, bereits unter dem Sattel präsentiert.

Die Zucht des Deutschen Sportpferdes ist in Punkto Körungen mit den Veranstaltungen in Neustadt/Dosse, Marbach und München interessant und breit aufgestellt. Die Körung im Landgestüt Zweibrücken ist ein regionales Nischenangebot, das auf Grund der idealen Bedingungen zunehmend Interesse in ganz Deutschland findet. So konnte der Verband in diesem Jahr neben den bisherigen Beschickern auch neue Aussteller und Hengsthalter begrüßen.

Der Körort im Landgestüt Zweibrücken ist auf Grund der idealen Bedingungen und des kombinierten Termins mit einem straffen Zeitmanagement zunehmend interessant für Zuchtstationen bis nach Niedersachsen und über die Landesgrenze nach Luxemburg hinaus.

Unter anderem die bundesweit größten Hengstaufzüchter und Hengstvorbereiter für die Zulassung zum Zuchthengst, die Ställe Baune und Ramsbrock aus Westfalen, nutzten erstmals mit gleich mehreren Hengsten die idealen Bedingungen im Landgestüt und freuten sich über positive Körurteile. Sie nutzten gerne den kompakten Termin an nur zwei Tagen, der selbst eine so weite Anfahrt nach Zweibrücken rechtfertige. Körtermine an anderen Orten erstrecken sich über mehrere Tage und sind für die Beschicker damit sehr aufwendig.

Den Aufwand vor Ort betrieb der Pferdezuchtverein Zweibrücken und Umgebung, der die Bewirtung auf der Empore der großen Reithalle übernahm. Dank des hohen Interesses und zahlreicher Zuschauer über die beiden Tage hinweg, freute sich der Verein über gute Umsätze. Viel Lob erhielten auch die engagierten Jungzüchter, die die ihnen anvertrauten Pferde professionell vorstellten.

Nach München werden insgesamt sieben der 24 gemeldeten Hengste entsendet.cvw

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