Verwaltungsspitze komplett

Lisa Kühn als Bürgermeisterin und Thomas Hans als Beigeordneter bestimmt

NEUNKIRCHEN Soziale Kompetenz und Erfahrung im Politikbetrieb, dazu der notwendige „Blick über den Tellerrand“– die Personalvorschläge von SPD und CDU zur Wahl der beiden hauptamtlichen Beigeordneten sind eine gute Mischung für Neunkirchen.

Lisa Kühn

Die 32-jährige Juristin Lisa Kühn, die aus Wiebelskirchen stammt und seit Jahren in Bayern lebt, soll die erste hauptamtliche Beigeordnete und damit Bürgermeisterin werden.

Lisa Kühn mag an Jahren jung sein, an Erfahrung mangelt es ihr nicht: Sie hat nach ihrem Abschluss als Volljuristin vor fünf Jahren zunächst bei der Landeshauptstadt München in der Ausländerbehörde das Verwaltungshandwerk gelernt und danach als Justiziarin bei der LAG Selbsthilfe Bayern sicher ein gutes Gespür für die Belange von Menschen mit Behinderungen, aber auch die notwendigen Abstimmungen verschiedener staatlicher und kommunaler Ebenen im Verwaltungs- und Politikbetrieb entwickeln können.

Lisa Kühn wäre im Falle ihrer Wahl die erste weibliche Dezernentin in der Geschichte der Kreisstadt Neunkirchen. Sauberkeit, Sicherheit und Ordnung sind ihr wichtige Anliegen, aber insbesondere möchte sie Neunkirchen als familienfreundliche Stadt mit guten Bildungs- und Betreuungsangeboten gerade für Kinder und Jugendliche voranbringen.

Thomas Hans

Thomas Hans ist in Neunkirchen kein Unbekannter, und er kennt die Stadt durch sein langjähriges berufliches wie politisches Wirken - der 57-jährige Diplomsozialarbeiter bringt unter anderem über 20 Jahre Erfahrung im Stadtrat der Kreisstadt ein. Der Vater von zwei erwachsenen Kindern lebt mit seiner Familie in seinem Heimatort Münchwies.

Als Leiter der Sozialen Dienste des Caritasverbandes Neunkirchen konnte er vielfältige Einblicke in die gesellschaftliche Struktur der Kreisstadt gewinnen und kennt auch die Lebenswelten benachteiligter Bürger.

Als hauptamtlicher zweiter Beigeordneter möchte er Neunkirchen als „soziale Stadt“ weiterentwickeln. Die Herausforderungen in der Migrations-, Sozial- , aber auch Demografie- und Dorfentwicklungspolitik zu meistern, sind seine Ziele, für die er bestens qualifiziert ist: Er ist seit 1994 in der Kommunalpolitik aktiv, nach fünf Jahren im Ortsrat wechselte er 1999 in den Stadtrat und ist dort mittlerweile Sprecher im Sozial- und Sportausschuss sowie Aufsichtsratsmitglied der GSG. red./eck

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