Versuchte schwere räuberische Erpressung

Unbekannter bedrohte in Mettlach in der Parkanlage „Langweiher“ ein Frau

METTLACH Am Samstag, 30. November, ereignete sich gegen 16.10 Uhr in Mettlach in der Parkanlage „Langweiher“ eine versuchte schwere räuberische Erpressung zum Nachteil einer jungen Mutter, die mit ihrem Kleinkind dort spazieren ging. Nach bisherigem Ermittlungsstand der Polizeiinspektion Merzig war die Frau auf dem parallel zur L 158 verlaufenden Waldweg unterwegs, als sie im Bereich des Bahnübergangs einen Mann auf einer Parkbank sah. Als die Frau sich in Höhe der Bank befand, sei der Mann plötzlich aufgesprungen, habe ihr den Weg versperrt und unter Vorhalt eines geschlossenen Klappmessers die Herausgabe von Bargeld gefordert. Nachdem die Geschädigte dem Mann mitteilte, dass sie kein Bargeld mit sich führe und ihm als Beweis ihre leere Handtasche vorzeigte, nahm der Mann von der weiteren Tatausführung Abstand. Während der Täter weiter am Tatort verblieb, konnte die Geschädigte in Richtung Freiherr-vom-Stein-Straße flüchten und über Notruf die Polizei informieren. Durch insgesamt vier Funkstreifenwagen der Polizeiinspektion Merzig und der Bundespolizei wurde der Tatort aufgesucht.

Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen konnte die beschriebene Person von den Polizeikräften im Bereich eines Waldweges gesehen werden. Bei einer fußläufigen Verfolgung konnte der Räuber jedoch unerkannt in Richtung der Straße „Am Jungenwald“ flüchten.

Personenbeschreibung: etwa 25 Jahre alt, schlanke Gestalt, Brillenträger, sprach ruhig und akzentfrei hochdeutsch, bekleidet mit schwarzer, weiter Jogginghose, dunklen Schuhen und schwarzer Kapuzen-Bomberjacke. Der Täter trug ein schwarzes Tuch mit weißem Muster vor dem Gesicht und hatte die Kapuze auf.

Bei dem von ihm geführten Messer soll es sich um ein etwa zehn bis zwölf Zentimeter langes Klappmesser mit hölzernem Griff und silbernen Metallnieten gehandelt haben, welches der Täter in seiner linken Hand hielt.

Personen, die Hinweise zur Tat oder zur Person des Räubers machen können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion, Tel. (06861) 7040 in Verbindung zu setzen.red./ti

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