Versorgungslücke LTE-Netz

Landesregierung schafft Perspektive für Eitzweiler

EITZWEILER Derzeit beschäftigt die Bewohner im ländlichen Raum der schlechte Handy-Empfang. Eine große Herausforderung stellt dabei ein besseres Mobilfunknetz dar. Für vier Ortsteile, die noch nicht mit der modernen Mobilfunktechnologie LTE versorgt sind, hat die Staatskanzlei des Saarlandes jetzt eine konkrete Versorgungsperspektive geschaffen. LTE ist die Abkürzung für den englischen Begriff „Long Term Evolution“ (langfristige Entwicklung) und ist die vierte Handynetz-Generation. Nach einer Mitteilung der saarländischen Landesregierung sollen Tettingen-Butzdorf-Wochern (Perl), Fürweiler (Rehlingen-Siersburg), Nohn (Mettlach)und Eitzweiler (Freisen) bis Ende 2022 an das LTE-Netz angeschlossen werden.

Eitzweiler aus dem Kreis St. Wendel befindet sich von der Wohnbebauung her in einer Tallage. Rundherum sind Berge. „Die Bemühungen unseres Ortsrates sind wohl von Erfolg gekrönt worden. Die Schließung der Versorgungslücke im Mobilfunk scheint damit in greifbarer Nähe“, so Ortsvorsteher Gerald Linn.

Jetzt gelte es, sich auf einen einvernehmlichen Standort für den Mobilfunkmast zu verständigen. Dann wäre Eitzweiler mobilfunkmäßig an das Hochgeschwindigkeitsnetz angeschlossen und super versorgt, so der Ortsvorsteher. Eine Anfrage von Vodafone über die Errichtung einer Mobilfunkanlage für die beiden Ortsteile Asweiler und Eitzweiler liege aktuell vor.red./vw

Eigenen Artikel verfassen Schreiben Sie Ihren eigenen Artikel und veröffentlichen Sie ihn auf wochenspiegelonline.de