Vermehrt Wildunfälle

Polizei appelliert an Autofahrer, umsichtig zu fahren

KAISERSLAUTERN Aktuell häufen sich die Meldungen zu Wildunfällen bei der Polizei Kaiserslautern. Wie das Polizeipräsidium Westpfalz berichtet, wurden im Zuständigkeitsbereich der Dienststelle zuletzt innerhalb von knapp drei Wochen 27 Unfälle in Zusammenhang mit Wildtieren aufgenommen.

Zum Vergleich: In den drei Wochen davor waren es 13 Wildunfälle. Unfallorte, die bei den Meldungen regelmäßig auftauchen, sind beispielsweise die Landes- und Kreisstraßen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums. Auch an anderen Stellen kreuzen immer wieder unerwartet Rehe, Füchse oder Wildschweine die Fahrbahn.

„Fahren sie deshalb am besten immer so, dass sie jederzeit bremsen und noch rechtzeitig anhalten können. Falls ein Tier unvermittelt auf der Fahrbahn auftaucht: Ruhe bewahren, Lenkrad festhalten und bremsen“, appelliert die Polizei an die Fahrzeugführer.

Gefährliche Ausweichmanöver können schlimme Folgen haben, beispielsweise einen Zusammenstoß mit dem Gegenverkehr oder eine Kollision mit einem Baum neben der Straße. Falls der Zusammenstoß mit einem Tier nicht mehr verhindert werden konnte: Warnblinker einschalten, Unfallstelle absichern und die Polizei verständigen, rät das Präsidium.rb

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